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Apfelkuchen – Das Beste vom Tage 16/06

Apple Store NYC

Bild: Apple

iBooks gehört nicht Apple
Spät aber doch hat sich nun eine Firma gefunden, die Apple wegen der Nutzung des Begriffes “iBooks” klagen will. Ein New Yorker Verlagshaus behauptet, dass es die Markenrechte für “iBooks” besitzt.

Apple soll den Begriff “iBook” lediglich für Computer geschützt haben, nicht aber für digitale Bücher, heißt es in der eingereichten Klage.

Baustelle Apple Store
Er wurde 2006 eröffnet und gehört zu den meistfotografierten Objekten in New York City – der markante Glaskubus des unterirdischen Apple Store in der 5th Avenue.

Dieser Tage hat Apple auf dem Areal mit Bauarbeiten begonnen, was zu Spekulationen führt, dass Apple den Glaswürfel durch eine anderes Design ersetzen könnte.

Facebook bastelt einen App Store
Spekulationen gibt es auch über eine geheime Baustelle der anderen Art - Facebook will angeblich den App Store von Apple untergraben.

Für BlackBerry & Co wird es ungemütlich
Ein kurzer Blick noch über die Apfel-Gartenzaun: BlackBerry-Hersteller RIM schreibt zwar noch Gewinne, aber diese schrumpfen von Quartal zu Quartal. Nun wurden Entlassungen angekündigt.

Die Markteinführung der neuesten BlackBerry Handsets musste um mehrere Monate verschoben werden und vom iPad-Konkurrenten “PlayBook” wurden laut RIM im abgelaufenen Quartal 500.000 Stück “shipped”, also ausgeliefert. Über die Zahl der tatsächlich verkauften  Einheiten hüllt sich das Management aber in Schweigen.

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US-Marktanteile: iPhone überholt RIM, Android zieht davon

iPhone flach

Bild: Apple

Auf dem US-Smartphone-Markt geht der Umbruch weiter: Apples iOS-Plattform hat erstmals mehr Marktanteile als Blackberry-Hersteller RIM und rangiert hinter Googles Android nun an zweiter Stelle.

Laut aktuellen Zahlen des Marktforschers comScore konnte Apple bis Ende April um 1,3 Prozentpunkte zulegen und hält bei 26% Marktanteil.

Die Android-Plattform wuchs um weitere 5,2 Prozentpunkte   auf nunmehr 36,4% Marktanteil, während RIM mit 24,7% hinter Apple rutschte (-4,7 Prozentpunkte).

Auch im Ranking der Handset-Hersteller (Smartphones und Feature-Handys kombiniert) konnte Apple Boden gutmachen. Samsung ist in den USA mit 24,5 Prozent Marktanteil die meistgekaufte Marke, gefolgt von LG mit 20,9% und Motorola 15,6%.

Apple liegt nach einem Zuwachs von 1,3 Prozentpunkten nun mit 8,3% an vierter Stelle und hat RIM mit 8,2% Marktanteil auf den fünften Platz verdrängt.

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Apple profitabler als Microsoft

Apple Stock

Bild: Apple

Vor rund einem Jahr war Apples Börsenwert erstmals höher als jener von Microsoft.

Wenige Monate später meldete Apple erstmals seit Jahrzehnten einen höheren Quartalsumsatz als Microsoft. Und nun wurde Redmond von Cupertino auch beim Profit überholt.

Microsoft gab am Donnerstag bekannt, dass das Unternehmen im abgelaufenen Quartal bei einem Umsatz von 16,43 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 5,23 Mrd. Dollar verbuchen konnte.

Zum Vergleich: Apples Umsatz lag im letzten Quartal bei 24,67 Mrd. Dollar, der erzielte Gewinn betrug 5,99 Milliarden.

Während Microsoft den Umsatz bei der Office-Software gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich steigern konnte, gab es beim Betriebssystem Windows einen Umsatzrückgang um rund 4 Prozent.

Ein Mitgrund dafür sei der sinkende Absatz bei PCs so Microsoft, wobei Netbook-Verkäufe sogar um 40 Prozent eingebrochen seien – was laut Marktbeobachtern auf den Start des iPad zurückzuführen ist.

250.000 Motorola Xoom versandt

Auch Apples Smartphone- und Tablet-Konkurrent Motorola meldete gestern seine Umsatzzahlen für die mobile Sparte. Bei einem Umsatz von 2,1 Mrd. Dollar wurde ein Minus von 89 Millionen Dollar verzeichnet.

Interessant ist die Formulierung, die Motorola im Bezug auf den im Februar veröffentlichten iPad-Herausforderer Xoom verwendet hat: Es seien 250.000 Stück “shipped”, also versandt, worden. Wie viele davon tatsächlich verkauft wurden, wollte das Motorola-Management nicht sagen. Die Verkäufe des Xoom seien “gut”, lautete dazu der einzige Kommentar.

Auch hier ein Vergleich: Apple hat vom iPad 1 in der ersten Woche 500.000 Stück verkauft. Im heurigen ersten Quartal wurden 4,7 Millionen iPads verkauft und selbst 1,5 Monate nach dem Start des iPad 2 beträgt die Wartezeit bei Online-Bestellungen noch immer ein bis zwei Wochen.

Blackberry wird Krisenfall

Beim BlackBerry-Hersteller RIM scheint sich die Lage hingegegen zuzuspitzen. Das Unternehmen veröffentlichte eine Gewinnwarnung, weil die Verkaufszahlen seiner Handys für das laufende Quartal “am unteren Ende” der prognostizierten 13,5 bis 14,5 Millionen lägen.

Die Verkäufe des PlayBook seien im Bereich der Erwartungen, Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

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iPad-Konkurrenz wird nervös

2011 Copycats

Bild: Apple

Die iPad-Konkurrenz kommt nicht vom Fleck. Nach den vermutlich eher mäßigen Verkaufszahlen für das Motorola Xoom – Schätzungen gehen von bestenfalls 100.000 Stück im ersten Monat aus – und den durchwachsenen Testberichten über das RIM Playbook, berichtet DigiTimes nun auch von Problemen bei anderen Tablet-Herstellern.

Demnach hätten mehrere Hersteller den geplanten Verkaufsstart ihrer Tablet-PCs verschoben. Hauptgründe dafür seien die unsicheren Marktchancen und LIeferengpässe bei einzelnen Komponenten nach dem Erdbeben in Japan.

Die Verkaufszahlen des Motorola-Tablets Xoom seien niedriger als erwartet, heißt aus verschiedenen Herstellerquellen in Asien. Dafür verantwortlich werden der zu hoch angesetzte Preis, der Mangel an Apps und die unausgereifte von Google für Tablet-PCs programmierte Android-Version Honeycomb gemacht.

Da Google derzeit nicht in der Lage sei, die Kooperationspartner ausreichend zu unterstützen, hätten sich viele Mitspieler entschlossen, den Start ihrer auf Android 3.0 basierenden Tablets zu verschieben, heißt es in dem Artikel.

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Apfelkuchen – Das Beste vom Tage 14/04

Apple Store Logo

Bild: AppleZeit

Das wirklich Beste vom Tage zuerst: Apple (!) bestätigt (!!) offiziell (!!!) die Ankunft des weißen iPhone 4 (!!!!)!

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Schlüsselspieler wechselt von Real Madrid zu Erzrivalen Barcelona – oder auch: Data Center Manager wechselt von Microsoft zu Apple.

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Und dann war da noch ein iPad-Killer namens PlayBook. Zitat aus einem der ersten Testberichte zum nächste Woche erscheinenden 7-Zoll-Tablet des BlackBerry-Herstellers: R.I.M. has just shipped a BlackBerry product that cannot do e-mail. It must be skating season in hell.

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Apple schnappt RIM Tablet-Displays weg

RIM_BlackBerry_PlayBook

Bild: RIM

Apple nutzt seine 60 Milliarden US-Dollar schwere Kriegskasse offenbar, um den Markt für Tablet-Displays leer zu kaufen und der iPad-Konkurrenz das Leben schwer zu machen.

DigiTimes berichtet, dass BlackBerry-Hersteller RIM den Start des iPad-Rivalen PlayBook unter anderem wegen eines Engpasses bei Touch Displays um einen Monat verschieben musste. RIM hat den Start des PlayBook für 19. April angekündigt.

Auch die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan wirkt sich auf die Produktionspläne von PC- und Tablet-Herstellern aus. Acer-Chef Scott Lin warnte bereits, dass es zu Lieferschwierigkeitem bei Einzelkomponenten kommen könnte.

Acer habe den Fokus derzeit auf die Herstellung von Notebooks gelegt, deshalb könne es bei der Auslieferung von Smartphones und Tablets zu Verzögerungen kommen, sagte Lin.

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USA: iPhone im Februar bestverkauftes Handy

Google überflügelt RIM, Apple liegt auf dem dritten Platz – so das Ergebnis der Studie des Marktforschers comScore über die Entwicklung der Smartphone-Plattformen auf dem US-Markt von November bis Februar.

Während Android laut comScore derzeit die größte Plattform ist, war das iPhone im Februar das meistverkaufte Handset.

Mit Ende Februar hatten rund 69,5 Mio. US-Amerikaner ein Smartphone. Google konnte mit seiner Android-Plattform im untersuchten Quartal seinen Marktanteil um weitere 7 Prozentpunkte auf nunmehr 33% ausbauen und so BlackBerry-Hersteller RIM, der 4,6 Prozentpunkte verloren hat, vom ersten Platz verdrängen.

Derzeit entscheidet sich in den USA jeder 4. Smartphone-Käufer für das iPhone. Apple hat so beim Plattform-Marktanteil 0,2 Prozentpunkte zugelegt und hält jetzt bei 25,2%. Microsoft hingegen verlor im letzen Quartal weiter an Boden und steht bei 7,7 Prozent (-1,3 Prozentpunkte).

Smartphone Plattform

Bild: comScore


iPhone bestverkauftes Handy im Februar

comScore hat den Mobilfunk-Markt (Smartphone und Feature Phone) in den USA auch nach Handy-Hersteller aufgeschlüsselt und hier liegt Samsung mit 24,8 Prozent Marktanteil wie schon im letzten Quartal auf Platz 1, gefolgt von LG mit 20,9 Prozent.

Während Motorola (-0,9 Prozentpunkte) und RIM (-0,2) Marktanteile abgegeben haben, konnte Apple um 0,9 Prozentpunkte zulegen.

Neben dem starken Weihnachtsgeschäft ist das vor allem auch dem Anfang Februar gestarteten Verizon iPhone 4 zu verdanken. Damit stieg das iPhone im Februar zum meistverkauften Handy auf.

Smartphone Hersteller

Bild: comScore

 

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RIM bietet PlayBook ab 499 Dollar an

RIM_BlackBerry_PlayBook

Bild: RIM

Lange, sehr lange, hat es gedauert, aber nun macht BlackBerry-Hersteller RIM mit seiner Tablet-Version tatsächlich Ernst.

In einer Presseaussendung kündigte das Unternehmen an, dass das PlayBook in den USA und Kanada in über 20.000 Geschäften erhältlich sein wird und nannte auch erstmals einen Preis: Das 7-Zoll WiFi PlayBook mit 16 GB Speicher wird 499 US-Dollar kosten.

Das PlayBook bewegt sich damit in der Preisklasse von Apples günstigstem iPad 2 – dessen Bildschirmgröße allerdings 9,7 Zoll beträgt. Laut der US-Elektronikkette Best Buy wird das PlayBook außerdem mit 32 GB Speicher um 599 Dollar und um 699 Dollar für die 64 GB Version angeboten – die exakt selben Preise also wie das entsprechende Apple-Pendant.

Während RIM in seiner Presseaussendung keinen offiziellen Termin für den Verkaufsstart genannt hat, kann das PlayBook ab sofort bei Best Buy vorbestellt werden und soll ab 19. April in den Läden verfügbar sein.

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Wo bleiben die iPad-Killer?

2011 Jahr des iPad 2

Bild: Apple

“Der Mitbewerb ist verwirrt” hatte Steve Jobs letzte Woche gespottet, als er die Erfolge des iPad aufzählte und gleichzeitig die neue Generation des erfolgreichen Apple-Tablets präsentierte.

Und etwas ratlos scheint die Konkurrenz tatsächlich zu sein, wenn man beispielsweise die Preispolitik des Motorola Xoom betrachtet oder BlackBerry und HP ihre “iPad-Killer” schon seit Monaten angekündigt haben, ohne bisher aber einen konkreten Termin für den Verkaufsstart zu nennen.

Am Freitag beginnt ja in den USA der Verkauf des iPad 2, in den europäischen Ländern ist das neue iPad erst ab 25. März erhältlich. Aber noch vor dem Start gerät die iPad-Konkurrenz weiter unter Druck.

Mitbewerb nicht konkurrenzfähig

digitimes.com berichtet
, dass bereits zwei bis drei bekannte Notebook-Hersteller, die ebenfalls Tablet-PCs auf den Markt bringen wollen, ihre ursprünglich geplanten Starttermine auf einen späteren Zeitpunkt verschieben werden. Demnach sehen die Hersteller ihre Produkte gegenüber dem iPad 2  derzeit weder auf Hardware-Seite noch im Preis als konkurrenzfähig an.

Konkrete Namen von Notebook-Herstellern werden in dem Bericht nicht genannt, aber bereits letzte Woche wurde ein Samsung-Manager mit den Worten zitiert, dass man beim Galaxy Tab 10.1, dessen Marktstart für die nächsten Wochen geplant ist, Änderungen bei der Hardware und beim Preis überlegen müsse, um gegen das neue iPad zu bestehen.

iPad 1 gegen iPad 2 statt Kampf der Tablets

Laut DigiTimes glauben Marktbeobachter, dass sich der für April erwartete “Kampf der Tablets” nun nur “innerhalb der iPad-Familie abspielen wird, nachdem das iPad 2 leichter und dünner ist als die Vorgängergeneration, schneller ist und mehr Features zum gleichen Preis hat, als das Vorgängermodell”.

Die Preissenkung des Original iPad auf 399 Dollar (bzw. 379 Euro in Deutschland oder Österreich) bringt die Konkurrenz zusätzlich unter Druck, da die meisten Markenhersteller kein Modell haben, um mit diesem Preis mithalten zu können.

Diese Hersteller würden deshalb ihre geplanten Starttermine um weitere ein bis zwei Monate verschieben. Manche bereits in der Öffentlichkeit präsentierten Modelle könnten nicht einmal auf den Markt kommen, so Beobachter. Mit all diesen Problemen wäre es daher schon ein großer Erfolg, wenn die gesamte iPad-Konkurrenz 2011 noch einen Marktanteil von 20 Prozent schafft.

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iPad 2 überrascht Samsung & Co.

iPad 2

Bild: Apple

Das iPad 2 wurde gerade erst vorgestellt und kommt erst am 11. März in den Verkauf, aber schon jetzt dämmert manchem Mitbewerber, dass er ein Problem hat.

Samsung hatte im Jänner das Galaxy Tab 10.1 (die Zahl steht für die Display-Größe) als Nachfolger des ersten 7-Zoll Galaxy Tab vorgestellt, ohne aber einen konkreten Verkaufstermin zu nennen.

Galaxy Tab 10.1 inadäquat

Offenbar in böser Vorahnung. Denn nur einen Tag nachdem Apple das iPad 2 präsentiert hatte, gestand Samsung-Vize Lee Don-Joo in einem Interview ein, dass das geplante Galaxy Tab 10.1 im Vergleich zum iPad 2 teilweise “inadäquat” sei, und dass man es verbessern müsse.

Welche Teile des Samsung-Tablets konkret den Vergleich mit dem iPad nicht standhalten, wollte der Samsung-Manager nicht sagen. Er  bemerkte aber, dass “Apple das iPad 2 sehr dünn” gemacht habe. Lee Don-Joo meinte außerdem, dass man die geplante Preisstrategie für das Samsung Tablet noch einmal überdenken werde.

RIM verliert Marktingchef

Ein weiterer Tablet-Kandidat, der offenbar Probleme hat, sein Produkt auf den Markt zu bringen, ist BlackBerry Hersteller RIM. Seit über einem halben Jahr schon werden praktisch im Monatsabstand Presseaussendungen verschickt oder Videos veröffentlicht, die die Vorzüge und Überlegenheit des hauseigenen PlayBook gegenüber dem iPad hervorheben.

Aber auch hier gibt es außer Vorankündigungen nichts Konkretes – kein Produkt zum Anfassen, kein offizieller Verkaufstermin, keine Preise. Und am Freitag gab die in Waterloo, Kanada ansässige Firma bekannt, dass der bisherige Marketing-Chef das Unternehmen aus “persönlichen Gründen” verlassen werde.

Vom marketingtechnischen Standpunkt gesehen, ist es wohl nicht sehr vertrauenserweckend, wenn  der oberste Verkäufer eines Unternehmens seinen Abschied kurz vor dem erwarteten Launch eines so wichtigen  Produktes bekannt gibt.

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Ausweitung der Kampfzone – iPhone kommt zu Verizon

Verizon

Bild: Verizon

Verizon, der größte US-Mobilfunker, hat für kommenden Dienstag, 11. Januar,  eine Pressekonferenz in New York angekündigt. Auch wenn in der Einladung an die Medien nicht verraten wurde, um welches Thema es geht, steht für die meisten fest: Das iPhone kommt zu Verizon. Der Wettbewerb um Verkäufe der einzelnen Handy-Hersteller und Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme tritt damit in eine neue Phase.

Verizon ist mit rund 93 Millionen Kunden der größte Player am nordamerikanischen Handy-Markt, gefolgt vom zweiten Branchenriesen AT&T, der bei rund 90 Millionen Kunden hält und das iPhone in den USA seit der Markteinführung im Sommer 2007 exklusiv vertrieben hat. Dieser Exklusivvertrag hat Apple zwar Millionen iPhone-Verkäufe und AT&T satte Kundenzuwächse beschert.

Verizon und die beiden anderen großen Carrier Sprint und T-Mobile konterten aber mit Googles Android-System und brachten seit 2009 eine Armada von Android-Handys auf den US-Markt . Laut einer aktuellen Studie des Marktforschers comScore hat die Android-Plattform im November das iPhone am Mobilfunkmarkt erstmals überholt und auf den zweiten Platz verdrängt. Der Blackberry-Hersteller RIM führt die Rangliste der US-Handynutzer derzeit mit 33,5 Prozent Marktanteil an, gefolgt von Android mit 26 und Apples iPhone mit 25 Prozent.

Nun soll also der Exklusivvertrag zwischen Apple und AT&T enden und das iPhone künftig auch von Verizon angeboten werden. Damit werden in den USA die Karten am Smartphone-Markt neu gemischt. Nun wird sich zeigen, ob es dem iPhone gelingt, das Wachstum der “Androiden” in den USA zu bremsen und weiter auf den vordersten Plätzen des Mobilfunkmarkts zu bleiben.  Der Verkauf des Verizon-iPhones  startet bereits Anfang Februar, spekulieren diverse amerikanische Tech-Blogs.