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Bericht: Microsoft arbeitet an iPad-Version von Office

Office Logos

Bild: applezeit.com

Microsoft plant eine iPad-Version seiner Office-Software. Das behauptet zumindest die zum Murdoch-Konzern gehörende iPad-Zeitung “The Daily”.

MS Office für das iPad soll im kommenden Jahr erscheinen und Apples eigener Bürosoftware Pages, Keynote und Numbers, die es ja bereit seit letztem Jahr als iPad-Version gibt, Konkurrenz machen.

Einen konkreten Termin für die Veröffentlichung des Office-Pakets für das iPad nannte der Artikel nicht. Ebensowenig gibt es eine offizielle Bestätigung von Microsoft zu diesem Gerücht.

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Apple profitabler als Microsoft

Apple Stock

Bild: Apple

Vor rund einem Jahr war Apples Börsenwert erstmals höher als jener von Microsoft.

Wenige Monate später meldete Apple erstmals seit Jahrzehnten einen höheren Quartalsumsatz als Microsoft. Und nun wurde Redmond von Cupertino auch beim Profit überholt.

Microsoft gab am Donnerstag bekannt, dass das Unternehmen im abgelaufenen Quartal bei einem Umsatz von 16,43 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 5,23 Mrd. Dollar verbuchen konnte.

Zum Vergleich: Apples Umsatz lag im letzten Quartal bei 24,67 Mrd. Dollar, der erzielte Gewinn betrug 5,99 Milliarden.

Während Microsoft den Umsatz bei der Office-Software gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich steigern konnte, gab es beim Betriebssystem Windows einen Umsatzrückgang um rund 4 Prozent.

Ein Mitgrund dafür sei der sinkende Absatz bei PCs so Microsoft, wobei Netbook-Verkäufe sogar um 40 Prozent eingebrochen seien – was laut Marktbeobachtern auf den Start des iPad zurückzuführen ist.

250.000 Motorola Xoom versandt

Auch Apples Smartphone- und Tablet-Konkurrent Motorola meldete gestern seine Umsatzzahlen für die mobile Sparte. Bei einem Umsatz von 2,1 Mrd. Dollar wurde ein Minus von 89 Millionen Dollar verzeichnet.

Interessant ist die Formulierung, die Motorola im Bezug auf den im Februar veröffentlichten iPad-Herausforderer Xoom verwendet hat: Es seien 250.000 Stück “shipped”, also versandt, worden. Wie viele davon tatsächlich verkauft wurden, wollte das Motorola-Management nicht sagen. Die Verkäufe des Xoom seien “gut”, lautete dazu der einzige Kommentar.

Auch hier ein Vergleich: Apple hat vom iPad 1 in der ersten Woche 500.000 Stück verkauft. Im heurigen ersten Quartal wurden 4,7 Millionen iPads verkauft und selbst 1,5 Monate nach dem Start des iPad 2 beträgt die Wartezeit bei Online-Bestellungen noch immer ein bis zwei Wochen.

Blackberry wird Krisenfall

Beim BlackBerry-Hersteller RIM scheint sich die Lage hingegegen zuzuspitzen. Das Unternehmen veröffentlichte eine Gewinnwarnung, weil die Verkaufszahlen seiner Handys für das laufende Quartal “am unteren Ende” der prognostizierten 13,5 bis 14,5 Millionen lägen.

Die Verkäufe des PlayBook seien im Bereich der Erwartungen, Zahlen wurden allerdings nicht genannt.