Mac OS Archiv

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Apple veröffentlicht Bugfixes für iOS und Snow Leopard

Snow Leopard

Bild: Apple

 

Patch- und Update-Tag bei Apple: Zunächst wurde am Montag die iOS-Version 4.3.5 veröffentlicht. Mit dem Update wird eine Sicherheitslücke für iPhone, iPad und iPod Touch geschlossen.

Am Abend schickte man dann noch ein neuerliches Update für Snow Leopard raus. Wie schon das letzte SL-Update von Ende Juni trägt auch das heute veröffentlichte Paket die Versionsnummer 10.6.8.

Apple empfiehlt das “Ergänzungs-Update” allen Snow Leopard Usern, also auch jenen, die eigentlich schon 10.6.8 installiert haben. Das neue Update löst laut Apple Probleme, die beim Überspielen von Daten und Settings von Snow Leopard auf das neue OS Lion aufgetaucht waren.

Ausgebessert wurden auch Fehler im Zusammenhang mit der Druckfunktion und Audioprobleme bei Verwendung von HDMI-Anschlüssen.

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Über 1 Mio. OS X Lion Downloads am ersten Tag

OS X Lion Logo

Bild: Apple

Apple schickt die erste Erfolgsmeldung für OS X Lion raus: Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde das neue Mac Betriebssystem über eine Million Mal heruntergeladen.

OS X Lion werde schneller verkauft als jedes frühere OS in Apples Geschichte, so das Unternehmen in einer Aussendung am Donnerstagabend. “Lion hat einen großartigen Start hingelegt, User-Berichte und die Reaktion der Industrie waren fantastisch”, zeigt sich Apple Marketing-Chef Phil Schiller begeistert.

OS X Lion wird, wie berichtet, nur noch als Download über den Mac App Store angeboten, eine DVD-Version gibt es nicht mehr. Allerdings hat Apple in einer Presseaussendung zum Start des neuen Mac OS angekündigt, dass Lion ab August auch als USB-Drive über den Apple Store (online) für 59 Euro angeboten wird. Als reiner Download kostet OS X Lion 23,99 Euro.

Im Großen und Ganzen scheint der Download der 3,5 GB großen Datei und die automatische Installation von OS X Lion ziemlich reibungslos zu funktionieren. Ein Blick in verschiedene Online-Foren zeigt, dass der überwiegende Teil der User keine Probleme hatte, das neue Mac OS von den Apple Servern herunterzuladen. Der befürchtete Flaschenhals ist ausgeblieben.

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OS X Lion ist da – und neues MacBook Air + Mac Mini

OSXLion App Store

Bild: Apple

Gentlemen, start your engines! Dear Ladies, too – OS X Lion ist da! Die Version 10.7 von Apples Betriebssystem feierte am Mittwoch das Debüt im Mac App Store.

Gleichzeitig bringt Apple die schon seit Wochen erwarteten neuen MacBook Air Modelle und ein Update beim Mac Mini. Das MacBook Air mit 11 Zoll Display (ab 949,-) ist nun  Apples neues Einsteigermodell bei den Notebooks – das weiße MacBook ist sang- und klanglos aus dem Online Store verschwunden.

Wie berichtet, ist OS X Lion nur noch als Download über den Mac App Store beziehbar. Eine Pressung auf DVD wird es nicht mehr geben. Apple bietet Lion dafür zum Schnäppchenpreis von 23,99 Euro an. Die Bezahlung ist sowohl per Kreditkarte als auch mit einem iTunes Gutschein möglich.

Ob Apples Server dem Ansturm gewachsen sind, wird man in den nächsten Stunden und Tagen erfahren. Wenn vermutlich 5+ Millionen Early Adopters gleichzeitig eine 3,5 GB Datei herunterladen, sind verstopfte Leitungen nicht ausgeschlossen. Wie immer empfiehlt sich vor der Installation des neuen Betriebssystems ein Backup der Festplatte.

OS X Lion bringt über 250 neue Features, darunter neue Multi-Touch Gesten, Funktionen wie Mission Control, Launchpad oder das automatische sichern, während man an einem Dokument arbeitet.

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OS X Lion ab Mittwoch

Es kann sich nur noch um Stunden handeln – OS X Lion startet am Mittwoch. Apples Finanzchef Peter Oppenheimer bestätigte Dienstagabend während der Präsentation der aktuellen Apple-Quartalszahlen den Start des neuen Mac OS.

Dazu passend hat Apple in letzter Minute noch ein 312 KB großes Update für den Migration Assistant in Snow Leopard veröffentlicht. Damit sollen Probleme vermieden werden, falls man seine Daten von einem Mac mit Snow Leopard auf einen Mac mit dem neuen OS X Lion überspielen möchte. Das Update ist über den “Software Update” des Mac beziehbar.

Migration Assistant

Bild: applezeit.com

Unklar ist derzeit noch, ob Apple zeitgleich mit dem Start von OS X Lion auch neue MacBook Air Modelle herausbringt. Entsprechende Gerüchte kursieren ja schon seit Wochen.

Hier einige der wichtigsten Infos aus Apples Konferenzschaltung mit Analysten (Quelle: AppleInsider)

- Mit 13,3 Mrd. US-Dollar war das iPhone im letzten Quartal für fast die Hälfte von Apples Gesamtumsatz (28,57 Mrd.) verantwortlich.
- Apples Handset ist mittlerweile in 105 Ländern bei 228 Carriern erhältlich
- iPhone, iPad und iPod touch zusammengefasst, hat Apple im 3. Geschäftsquartal 33 Mio. iOS-Geräte abgesetzt
- Bis Ende Juni wurden insgesamt 220 Mio. iOS-Geräte verkauft
- “Jedes einzelne hergestellte iPad” wurde verkauft – insgesamt 9,25 Mio. Stück
- Apple-Vize Tim Cook erwartet auch für das laufende Quartal ein signifikantes Wachstum beim iPad-Absatz
- Ein Teil der iPad-Verkäufe geht “unvermeidlich” zu Lasten des Mac, so Cook. Er glaube aber, dass mehr Kunden ein iPad statt eines Windows PCs kaufen
- Der Mac-Absatz ist besonders im asiatischen Raum gestiegen – Jahreswachstum von 57%
- Die Hälfte der 7,5 Mio. verkauften iPods waren iPod touch
- 62% des Apple-Umsatzes im letzten Quartal wurden außerhalb der USA erzielt
- Bis Ende September sollen weltweit 30 neue Apple Stores eröffnet werden. Aktuell sind es 327.
- Vorschau auf die Ergebnisse des laufenden Quartals: Ein “Produktübergang” wird Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben. Deshalb sei gehe man von einer konservativen Umsatzschätzung von 25 Mrd. US-Dollar aus. (Klingt doch ganz nach iPhone 5 im September …)

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Apple-Astrologen: OS X Lion kommt am 20. Juli

OS X Lion

Bild: Apple

Neue Woche, neues Glück: Nachdem die vergangene Woche für Apple-Astrologen mit einem Debakel zu Ende gegangen ist (kein OS X Lion am 14. Juli und auch nicht am 15., vom neuen MacBook Air weit und breit keine Spur), wagt AppleInsider zu Wochenbeginn eine neue Prognose.

Am Mittwoch, ab 8:30 Uhr US-Ostküstenzeit (oder 14:30 Uhr MESZ) ist mit hohem Lion-Aufkommen zu rechnen. Nicht nur soll zu diesem Zeitpunkt Apples neues OS im Mac App Store zum Download freigeschaltet werden, auch das MacBook Air wird mit frisch installiertem OS X Lion in den Apple Stores stehen (zumindest in den USA).

AppleInsider beruft sich im Artikel auf Quellen mit “nachweislicher Erfolgsbilanz” in ihren Vorab-Infos. Wir geben das gerne weiter und hoffen auf mehr Erfolg als letzte Woche.

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Weiter Warten auf OS X Lion und MacBook Air [u]

MacBook Air Promo

Bild: Apple

 

Der 14. Juli geht also ohne dem Start von OS X Lion zu Ende. Von den seit Wochen anhaltenden Spekulationen (sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt) über den konkreten Starttermin für das neue Mac OS bleiben vorerst der morgige Tag sowie der 19. Juli im Spiel. Neu hinzugekommen ist der 26. Juli.

Bleiben im großen Termine-Bingo somit weitere 13 Juli-Tage übrig, für die die Ankunft des OS X Lion noch nicht angekündigt wurde.

Außer Gerüchten gibt es aber doch auch konkrete Hinweise auf einen baldigen Start: Nachdem Apple vor wenigen Tagen die Entwickler aufgerufen hatte, ihre für Lion optimierten Apps für den Review-Prozess einzureichen, sind am Donnerstag im Mac App Store die ersten Programme veröffentlicht worden.

Warten auch auf MacBook Air

Das Ratekarussell dreht sich natürlich nicht nur für OS X Lion, sondern auch für das MacBook Air (sowie MacBook, Mac Mini und Mac Pro). Auch hier hatte man mit einem Erscheinungstermin in dieser Woche spekuliert. Nun schreibt die Plattform allthingsd.com, ein Online-Zweig des Wall Street Journal, das Apples flache Flunder erst nächste Woche erscheinen wird. (Wie bei der Lottoziehung gilt auch hier: Angaben ohne Gewähr).

Der Bericht “bestätigt” auch die Gerüchte der letzten Tage, wonach auf dem neuen MacBook Air die beleuchtete Tastatur ein Comeback feiern wird. Neben den erwarteten Sandy Bridge Prozessoren und der neuen Thunderbolt-Schnittstelle werde es bei der Grundkonfiguration auch eine Verdoppelung des Flash-Speichers von derzeit 64 und 128 GB auf 128 und 264 GB geben.

 Update: Einer unserer Leser schickt uns diesen Link zur Seite lovefortech.com: Dort berichten User von Vorbereitungen in den Apple Stores, unter anderem in Pudong, China und Regent Street, London. In einer Nachtschicht würden die Stores für die Präsentation von OS X Lion (und neuer Hardware?) vorbereitet. (Dank an “derkleinemuck”).

Update 2: AppleInsider berichtete am späten Donnerstagabend, dass der Start von OS X Lion wegen eines in letzter Minute entdeckten Bugs um ein paar Tage verschoben wurde.

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Bericht: Neues MacBook Air und OS X Lion ab Donnerstag

MacBook Air Front

Bild: Apple

Vor knapp zwei Wochen schwankte man noch zwischen dem 15. und 19. Juli – nun legt man sich unter den Gerüchtehändlern auf den 14. Juli fest:

OS X Lion, MacBook Air und das neue Mac Pro sollen gleichzeitig an diesem Tag erscheinen, schreibt 9to5.com. (Hoffen wir, dass dieser Termin nicht nur für die USA gilt). Dazu passend auch der Aufruf von Apple an die Mac Entwickler am Montagabend, ihre für OS X Lion optimierten Apps nun zum Review einzureichen.

Das MacBook Air gibt es aller Voraussicht nach wieder in zwei Ausführungen – mit 11 und 13 Zoll Display, mit jeweils zwei Varianten an Hardware-Ausstattung. Das Mac Pro soll ebenfalls in insgesamt vier Konfigurationen angeboten werden.

Und sollte es am 14. Juli doch keine Neuigkeiten aus Cupertino geben, stoßen wir einfach auf die Grande Nation  an.

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Apfelkuchen 01/07 – Hämmern, schrauben, polieren bei Apple

Apple Store NYC

Bild: Apple

Apple renoviert
Apples Glaskubus in der 5th Ave in New York City ist eines der meistfotografierten Objekte in der an Blickfängen ohnehin nicht armen Metropole. Vor fünf Jahren eröffnet, hat sich Apple jetzt zu einem kleinen Facelift für seinen Flagship Store entschlossen.

Als erstes wurde eine blickdichte Fassade hochgezogen. Wir wetten darauf, dass die Enthüllung des renovierten Quaders mit dem Start des würfelförmigen iPhone 5 zusammenfällt.

Apple schraubt
Weil wir gerade (zum 3942. Mal) vom iPhone 5 sprechen: Hier sagt das (3942.) Gerücht, dass man im August mit dem Zusammenschrauben der Einzelteile beginnen will.

Apple poliert
Mit einem fertigen Produkt könnte Apple schon in wenigen Tagen aufwarten: Die Entwicklung von OS X Lion befindet sich in der Zielgeraden. Vielleicht wird es ja tatsächlich was mit dem 15. (oder 19.) Juli als Erscheinungstermin.

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Apple schickt Golden Master für OS X Lion raus

OS X Lion Logo

Bild: Apple

Jetzt kann es nicht mehr lange dauern: Apple hat am Freitag den “Golden Master” des OS X Lion für die Entwicklergemeinde veröffentlicht.

Das bedeutet, die Software ist fertig, der Feinschliff abgeschlossen. Sollten im Golden Master keine Bugs mehr auftauchen, könnte Apple das neue Mac OS wohl innerhalb der nächsten zwei Wochen veröffentlichen.

Wie erwähnt, gibt es die Software nicht mehr auf DVD, sondern nur noch über den Mac App Store zum Download. Gleichzeitig mit OS X Lion könnte Apple auch neue Mac Hardware veröffentlichen. In den letzten Wochen gab es Gerüchte, wonach Apple das neue MacBook Air gemeinsam mit dem neuen Betriebssystem herausbringen möchte.

Auch das weiße MacBook und das Mac Mini, beide zuletzt vor einem Jahr überarbeitet, sind, was die Ausstattung mit frischen CPU- und Grafikprozessoren betrifft, eigentlich längst überfällig.

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MacBook Air und OS X Lion starten am 19. Juli – oder doch am 15.

MacBook Air Front

Bild: Apple

Apple bringt das neue OS X Lion “im Juli” – das haben wir schriftlich.

Und Apple bringt das neue MacBook Air gemeinsam mit dem neuen OS – das haben wir aus der Gerüchteküche.

Da der Juli ja bereits übermorgen beginnt, wird es langsam Zeit, sich auf das konkrete Datum einzustimmen.

Bekanntlich hat der Juli 31 Kalendertage, im Extremfall stehen uns jetzt also 30 Tage Spekulationen über die Ankunftszeit von MacBook Air und OS X Lion ins Haus.

Die Webseiten AppleNapps und 9to5mac preschen nun vor und bieten, wie immer aus “vertraulicher/zuverlässiger Quelle”, einen Termin rund um die Monatsmitte an.

Die eine Quelle will den 19. Juli als Verkaufsbeginn für MacBook Air und OS X Lion ausgemacht haben, die andere rechnet sogar damit, dass die beiden Apple-Produkte schon am 15. Juli auf den Markt kommen.

OS X Lion als Download
Egal, ob nun an einem dieser beiden Tage oder zu einem ganz anderen Termin: Fix ist, das Apple OS X Lion nur noch als Download über den Mac App Store anbieten wird. Die Software-DVD geht bei Apple den Weg alles Irdischen.

Die Kostenersparnis durch wegfallende Verpackungs- und Transportkosten gibt Apple erfreulicherweise an den User weiter  – OS X Lion kostet nur noch 23,99 Euro.

Einzige Voraussetzung für den Download: Man muss auf seinem Rechner zuvor Snow Leopard installiert haben, denn nur mit dieser Version funktioniert der Zugang zum Mac App Store.

Update auch bei weißem MacBook?
Aber auch für Apples Einsteiger-Laptop gibt es Hoffnung: Das zum letzen Mal im Mai 2010 aktualisierte weiße MacBook könnte ein längst überfälliges Hardware-Update bekommen

In den USA, bei Amazon und bei europäischen Großhändlern leeren sich die MacBook-Regale – bei Apple immer ein untrügliches Zeichen für eine bevorstehende Auslieferung neuer Modelle.

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Apple veröffentlicht Update für Snow Leopard

Mac OS X Update

Bild: applezeit.com

Ein letztes Update bevor der Löwe kommt – Apple hat am Donnerstag die Version 10.6.8 von Snow Leopard veröffentlicht.

Neben allgemeinen Verbesserungen für die Stabilität und Sicherheit des Systems (automatisches Entfernen der Mac Defender Malware), wird mit dem Update auch der Mac App Store für die Ankunft von OS X Lion fit gemacht.

Apple hat die Veröffentlichung von OS X Lion bekanntlich für Juli angekündigt. Das neue Betriebssystem kann nur noch über den Mac App Store heruntergeladen werden und wird nicht  auf DVD angeboten.

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Apple hält MacBook Air zurück

MacBook Air Duo

Bild: Apple

Das überrascht uns jetzt nicht wirklich: AppleInsider berichtet, dass Apple die Auslieferung des neuen MacBook Air verzögert, weil das Unternehmen noch die Fertigstellung von OS X Lion abwarten will.

Bei Apple sei man über die Vorzüge des neuen Betriebssystem so “aufgeregt”, dass man die neue Hardware unbedingt mit der neu installierten Lion Software ausliefern will und nicht mit dem aktuellen Mac OS Snow Leopard.

Apple hatte ja in der Vorwoche angekündigt, dass OS X Lion “ab Juli” zum Download im Mac App Store erhältlich ist.  Zuletzt gab es außerdem Berichte, dass die Massenproduktion des neuen Mac Book Air im Juni angelaufen ist.

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Kleine aber nützliche neue Features in OS X Lion

Über 250 neue Features hat Apple für OS X Lion angekündigt, das ja im Lauf des Juli im Mac App Store zum Download bereitstehen soll.

Neben den größeren Umbauten beispielsweise im Mail-Programm, dem neuen Mission Control oder erweiterten Multi-Touch Gesten, wurden für das Update auch viele Programme mit kleineren Änderungen einem Feinschliff unterzogen.

Fünf dieser kleinen neuen Features wollen wir uns im Folgenden ansehen:

OS X Lion – Okay, wir starten doch mit einer großen Änderung: Denn das Abenteuer OS X Lion beginnt schon mit dem Bezug des Betriebssystems. Apple verfolgt unbeirrt das Ziel, die Software-DVD obsolet zu machen und bietet nun konsequenterweise auch sein neues Betriebssystem nur noch als Download via Mac App Store an.

OS X Lion

Bild: Apple

Um Lion installieren zu können – oder eigentlich um zuvor überhaupt den Mac App Store aufrufen zu können – muss man auf seinem iMac oder MacBook die aktuelle Version von Snow Leopard laufen haben.

Über den Mac App Store kann man dann OS X Lion um 23,99 Euro kaufen. Die Datei ist etwa 4 GB groß, hoffen wir also, dass im Juli die Apple Server und unser Breitbandanschluss in Hochform sind.

Was aber, wenn man den Apple Rechner neu aufsetzen will – muss man dann erneut 4 GB herunterladen?

Nein, sagt Apple. Das Betriebssystem hat auf der Festplatte ein Plätzchen ganz für sich alleine. Über diese spezielle Partition kann das OS X im Fall des Falles repariert bwz. wiederhergestellt werden. (Hat man vor der Neuinstallationen kein Backup angelegt, sind persönliche Dateien wie Bilder, Musik oder Dokumente natürlich trotzdem weg.)

Airdrop – Noch eine Funktion, mit der Apple physische Datenträger in Rente schicken will – in diesem Fall den USB-Stick. Möchte man Dateien vom eigenen Rechner auf einen anderen Rechner in der Nähe überspielen, funktioniert das drahtlos über eine WiFi-Verbindung.

Das System findet im W-Lan-Netz automatisch andere Computer in der Nähe, die ebenfalls AirDrop installiert haben und zeigt diese im Finder an. Dateien zwischen den beiden Computern werden dann einfach per Drag&Drop freigegeben.

Automatisch Sichern – Nie wieder die Frage “Hast du das Dokument gesichert?” Autosave oder “Automatisch Sichern” macht das, was der Name schon sagt – Dokumente, an denen man gerade arbeitet, werden im Hintergrund automatisch gesichert.

MacBook Air Front

Bild: Apple

Selbst wenn man plötzlich das Stromkabel vom iMac ziehen würde – nach dem Neustart zeigt der Rechner den Desktop so an, wie man ihn verlassen hat und im bearbeiteten Dokument ist alles abgespeichert.

QuickTime Player – Apples Filmabspieler bekommt ein paar Zusatzfunktionen spendiert. Darunter das Feature “Clips zusammenführen”:

Mehrere Videofiles können zu einem einzigen Clip zusammengefügt werden. Für ein schnelles und einfaches Kürzen und Zusammenfügen des Urlaubsvideos braucht man dann kein spezielles Programm mehr.

Bildschirmschoner – OS X Lion bringt einige neue Hintergrundbilder für den Desktop und eine neue Funktion für den Bildschirmschoner “iTunes Artwork”:

Will man den Bildschirmschoner beibehalten, aber trotzdem Musik hören, genügt ein Klick auf ein Album – die Musik spielt, die Plattencover auf dem Bildschirm wechseln sich weiterhin langsam ab.

iTunes Bildschirmschoner

Bild: applezeit.com

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Multi Touch: OS X Lion wechselt die Richtung

Multi Touch Scroll

Bild: Apple

Mit dem neuen OS X Lion, dessen Start Apple für Juli angekündigt hat, kommen auch einige neue Multi-Touch Gesten auf den Mac.

Beispielsweise wechselt man im Vollbildmodus (ebenfalls neu) zwischen mehreren offenen Programmen, indem man auf dem Trackpad mit drei Fingern gleichzeitig nach links oder rechts streicht.

Neue Scroll-Richtung

Bei einer bereits bekannten Geste muss man umlernen – dem Scrollen. Bisher unterscheidet sich das Scrollen auf der iOS Plattform, also iPhone oder iPad, vom Scrollen auf dem Mac.

Wischt man auf dem iPhone oder iPad-Display beispielsweise im Web-Browser mit dem Finger nach oben wandert auch der Inhalt nach oben, wischt man nach unten, scrollt die Ansicht ebenfalls hinunter.

Beim iMac oder MacBook ist es genau umgekehrt: Scrollt man auf dem Trackpad (oder der Magic Mouse) mit den Fingern nach oben, bewegt sich der Browser-Inhalt nach unten, scrollt man nach unten, wird Seite nach oben geschoben.

In OS X Lion wird dies Multi-Touch Geste nun an die iOS-Version angepasst: Scrollt man auf dem Trackpad nach unten, scrollt auch das Dokument nach unten, ein Scroll nach oben bewegt die Website nach oben.

Scrollen wieder umkehren

Wer mit dieser Änderung nicht klar kommt oder einfach die alte Geste/Scroll-Richtung sympathischer findet, kann die Funktion in den Systemeinstellungen mit einem Klick wieder umdrehen. Auf den Apfel am linken oberen Bildschirmeck klicken – System Einstellungen wählen – Trackpad wählen – Scroll & Zoom wählen – Häckchen bei Scroll Richtung entfernen.

Scroll Richtung

Bild: applezeit.com

 

 

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Steve Jobs hält WWDC Keynote – präsentiert Mac OS Lion, iOS 5 und iCloud

WWDC

Bild: Apple

Apple CEO Steve Jobs wird kommenden Montag in San Francisco die Keynote zur Apple WWDC halten. Das gab Apple heute offiziell bekannt.

In der Eröffnungspräsentation wird Jobs das neue Mac OS X Lion vorstellen, ebenso die Version 5 des iOS für iPhone, iPad und iPod Touch.

Und Apple kündigte auch die die Präsention seines neuen Cloud-Service “iCloud” an.

Zwei Dinge stechen in der Presseaussendung hervor: 1) Trotz krankheitsbedingter Auszeit lässt es sich Steve Jobs nicht nehmen, die Neuerungen aus dem Hause Apple selbst zu präsentieren.

Und 2) bestätigt Apple schon vorab (und nicht erst bei der Keynote), dass ein neues serverbasiertes Speichersystem kommen und dieses, wie in den letzen Wochen schon spekuliert wurde, “iCloud” heißen wird.