Wir gehen davon aus, dass es nicht nur eine neue Kalender-App ist, die Apple uns Mittwoch nächster Woche vorstellen will.
Der Online-Händler Amazon hat am Dienstag in den USA mit dem Verkauf seines “Kindle Fire” Tablets begonnen. Wann es in Europa angeboten wird, ist derzeit noch unklar.
Von manchen Kommentatoren wurde das Tablet mit 7-Zoll-Display und Android OS nach seiner Vorstellung vor rund einem Monat als iPad-Herausforderer gesehen. Mittlerweile gibt es die ersten Testberichte für das Kindle Fire und diese fallen recht durchwachsen aus. Hardware, Design und Usability kommen bei weitem nicht an das iPad heran, urteilen die Tester.
Wer aber ein Tablet hauptsächlich zum Abspielen von Videos oder zum Lesen von E-Books braucht, für den könnte das 199 Dollar Preisetikett des Kindle Fire ein überzeugendes Argument sein.
Derzeit kursieren Schätzungen, dass bis Jahresende bis zu 5 Million Kindle Fires verkauft werden könnten. Im Zeitraum 28. September bis 28. Oktober seien schon über 500,000 Geräte vorbestellt worden, behauptet beispielsweise eDataSource-CEO Carter Nicholas.
Zum Vergleich die Verkaufszahlen beim Start des ersten Apple iPad: Am ersten Wochenende wurden 500.000 iPads verkauft. Nach 28 Tagen wurde die Millionengrenze überschritten.
Für jene, die ihre Kaufentscheidung auch von der Hardware-Ausstattung eines Geräts abhängig machen, haben wir eine Auflistung der wichtigsten Merkmale des Kindle Fire im Vergleich zum iPad 2:
Eine Sicherheitslücke im iOS könnte Hackern mittels einer manipulierten App den unerlaubten Zugriff auf Daten auf dem iPhone oder iPad eines Users ermöglichen.
Sagt zumindest der Programmierer Charlie Miller, der bereits öfter mit der Aufdeckung von Sicherheitslücken im Mac OS oder auf dem iPhone für Schlagzeilen gesorgt hat.
Trotz des bekannt rigiden Kontrollprozesses durch Apple sei es ihm gelungen, im App Store eine Anwendung mit Schadsoftware zu veröffentlichen. Startet der User die App auf seinem iPhone oder iPad, verbindet sich diese ohne sein Wissen mit einem Server und überträgt sensible Daten wie Kontakte oder Bilder.
Miller sagte gegenüber Reuters, er habe Apple über die Sicherheitslücke informiert. “Sie sind dabei, sie zu schließen”, so Miller. Wie die Schadsoftware funktioniert, demonstriert der Entwickler auch auf einem Youtube-Video.
Apple wollte laut Reuters zu den Behauptungen keine Stellung nehmen. Das Programm wurde jedoch bereits aus dem App Store entfernt, aber auch das Entwicklerkonto von Miller gesperrt.
In der Apple Gerüchteküche war es zum Thema iPad 3 zuletzt ja recht still geworden.
Die vor allem in der ersten Jahreshälfte blühenden Spekulationen, dass neben dem iPad 2 heuer noch ein zusätzliches Modell mit so genanntem “Retina”-Display erscheinen könnte, waren über die Sommermonate abgeflaut.
Nun nimmt das iPad-Gerüchtekarussell aber frische Fahrt auf. Die taiwanesische Branchenplattform Digitimes erfreute uns diese Woche gleich mit zwei Meldungen über Apples Tablet-Pläne – die sich allerdings einigermaßen widersprechen.
Zunächst berichtete DigiTimes, dass bereits die Einzelteile für die Produktion nicht nur für eines, sondern sogar für zwei iPad-Modelle produziert würden. Bis Jahresende soll das Inventar für die “neue iPad-Generation” rund 2 Mio. Stück erreichen.
Die neue Generation soll dünner als das iPad 2 werden und – hier kommt wieder das sagenumwobene Retina-Display ins Spiel – mit einem Bildschirmauflösung von 2048×1536 Pixel ausgeliefert werden. Apple haben bei seinen Zulieferern zwei Modelle unter den Codenamen J1 und J2 zur Entwicklung in Auftrag gegeben.
In einem zweiten Bericht heißt es dann jedoch, dass im März 2012 zunächst nur ein kleines Upgrade zum iPad 2 erscheinen soll. Das rundum erneuerte iPad (3) sei erst für das 3. Quartal des nächsten Jahres geplant.
Wem das nun alles irgendwie bekannt vorkommt, dann wohl deshalb, weil exakt dieser Gerüchtekreislauf, wie in der Einleitung erwähnt, auch schon in den ersten Monaten dieses Jahres durchexerziert wurde. Apples im März 2011 erschienenes iPad 2 sei nur ein Zwischenmodell, im Herbst werde dann das ganz neue iPad kommen, hieß es im Frühjahr aus verschiedenen Zuliefererquellen.
Nun ist es fast Mitte November, das iPad 2 erfreut sich toller Verkaufszahlen und vom iPad 3 gibt es weit und breit keine Spur. In diesem Sinne also: Abwarten und Tee trinken.
Apple klagt Samsung, Samsung klagt Apple, HTC wird von Apple geklagt und revanchiert sich mit einer Gegenklage.
Über diese und andere Gerichtsscharmützel rund um den Globus zwischen den Big Playern der Elektronikbranche wurde das interessierte Publikum in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig informiert.
Wenig Beachtung fand im Vergleich dazu ein weiterer Streit, den Apple seit letztem Jahr in Spanien gerichtlich ausgefochten hatte. Nuevas Tecnologías, ein im Rest der Welt wenig bekannter Hersteller aus Valencia, wollte im Herbst letzten Jahres ein Android-Tablet herausbringen.
Prompt folgte eine Klage von Apple, weil das Design des n-kt Pad, so der Name des Tablets, eine Kopie des iPad sei. Also der gleiche Vorwurf, den Apple auch gegen Samsung wegen des Galaxy Tab erhoben hatte und damit vor deutschen und australischen Gerichten ein Verkaufsverbot gegen das Samsung-Tablet erreichen konnte.
Im Fall der Mini-Firma aus Valencia gab es zunächst auch eine Verkaufssperre für das nt-k Pad, berichtet das Foss Patents Blog. Nun sprach das zuständige spanische Gericht aber das endgültige Urteil – und Apple musste eine Schlappe einstecken.
Nicht nur darf das n-kt, das wohl nur zufällig auch ein “Pad” im Namen hat, verkauft werden, der Hersteller drehte nun auch den Spieß um und reichte seinerseits eine Kartellklage gegen Apple ein. Zudem verlangen die Spanier eine Entschädigung für finanzielle Schäden und entgangene Gewinne durch die Importsperre sowie eine Kompensation für erlittenes “moralisches Leid”.
In einem gemeinsamen Projekt mit der Regierung von Zimbabwe bringt Apple das iPad in ländliche und entlegene Schulen des Landes.
Da diese Gebiete teilweise nicht oder nur schlecht ans Stromnetz angeschlossen sind, soll die Stromversorgug der iPads über Solaranlagen erfolgen, gab der Bildungs- und Kulturminister des Landes, David Coltart, auf seiner Facebook-Seite bekannt.
“Hatte heute in Paris ein großartiges Meeting mit Apple”, schreibt Coltart. “Wir haben eine faszinierende ‘School Box‘ enthüllt, die das iPad zu den entlegensten Schulen bringt. Mit Solarstrom und Micro-Projektoren können wir die ärmsten Schulen mit computerisierten Lehrmitteln ausstatten. Ich hoffe, dass wir die ersten Pilotprogramme Anfang nächsten Jahres starten können”, so Coultard.
Und weiter: “Wenn es in Zimbabwe funktioniert, bin ich mir sicher, dass sich das auf arme Schulen in ganz Afrika und sonstwo ausbreitet”.
Die Initiative sei Teil eines Programms, das die digitale Kluft zwischen ländlichen und städtischen Regionen in Zimbabwe verkleinern soll, berichtet das lokale Blatt “Newsday”.
In den meisten ländlichen Schulen fehle es an Basisinfrastruktur. So seien viele Computer, die Staatschef Robert Mugabe gespendet habe, entweder gestohlen worden oder konnten nicht verwendet werden, weil es keinen Strom gibt.
Das könnte interessant werden: Apple hat in den USA nun das Patent auf die Entsperrfunktion für seine iOS-Geräte zugesprochen bekommen.
iPhone, iPod touch und iPad-User kennen diese Handbewegung: Home-Button drücken und auf dem aufleuchtendem Bildschirm einen kleinen “Riegel” von links nach rechts wischen, dann ist das Gerät einsatzbereit.
Und eben diese Funktion gibt es aber nicht nur auf Apples mobilen Geräten sondern sie wurde auch von zahlreichen Herstellern übernommen, auf deren Handsets das von Google herausgegebene Betriebssystem Android läuft.
Hat Apple nun also eine weitere Waffe in der Hand, um den letztes Jahr begonnenen Klagefeldzug gegen Samsung und HTC zu verschärfen? Wir werden es wohl bald erfahren.
Apple hat am Dienstag also das zweitbeste Quartal seiner Unternehmensgeschichte bekanntgegeben – bei einem Umsatz von 28,27 Mrd. US-Dollar (€ 20,57 Mrd.) blieb unter dem Strich ein Gewinn von 6,62 Mrd. Dollar (€ 4,82 Mrd.) übrig. Die Apple-Aktie verlor im inoffiziellen Handel nach Börseschluss dennoch rund 6 Prozent, weil Analysten offenbar auf höhere Umsätze und Gewinne gewettet hatten.
Dass Apple tatsächlich einen noch höheren Umsatz hätte erzielen können, deutete auch Apple CEO Tim Cook in einer Konferenzschaltung mit Analysten an. Demnach hätten ab August die massiven Gerüchte um einen möglichen Start des iPhone 5 die Verkaufszahlen des iPhone 4 stark gedrückt.
Cook und sein Team können sich nun aber mit dem enormen Start des iPhone 4S trösten – in den ersten drei Tagen wurden bereits 4. Mio Stück verkauft. “Wir hätten in unseren wildesten Träumen nicht auf so einen Start des iPhone 4S gehofft”, so Cook. Der Apple-Chef erwartet für das laufende Quartal neue Rekordzahlen für das iPhone.
Aber auch in einer zweiten Produktkategorie rechnet Apple im Weihnachtsquartal mit Spitzenzahlen: Mit dem iPad werde man bis Ende Dezember einen neuen Verkaufsrekord aufstellen, zeigt sich Cook zuversichtlich.
Seit dem Start des iPad vor 1,5 Jahren wurden über 40 Mio. Stück verkauft. Allein im letzten Quartal waren es mehr als 11 Millionen. Das iPad wirke sich zwar auch auf die Absatzzahlen des Mac aus, so Cook weiter, noch mehr zu spüren bekäme das aber der Windows PC-Markt.
Und Cook lässt mit einer Prophezeiung aufhorchen: Er glaubt, dass der “Tablet-Markt größer wird als der PC-Markt. Es wird so viel mehr Leute geben, die hier einsteigen können. Die Bedienung ist so einfach, dass es eine Riesengelegenheit für Apple ist”. Zur Veranschaulichung: Weltweit werden jährlich rund 350 bis 400 Millionen PCs verkauft.
Cook zeigt sich auch zuversichtlich, dass das iPad die Tablet-Sparte weiterhin dominieren wird. Nicht zuletzt durch das ineinander greifende System aus iOS, iCloud, iTunes und dem App Store mit mittlerweile rund 140.000 Apps, die für das iPad zur Verfügung stehen.
Es hat etwas länger gedauert, aber nun ist sie da: Die Facebook-App für das iPad. Am Montag wurde im Apple App Store die Version 4.0 der Facebook-Applikaion freigeschaltet. Sie ist als Universal-App sowohl für das iPhone als auch für das iPad verwendbar.
Eine spezielle iPhone-Version der Facebook-App gab es ja schon seit längerem. Erste Berichte über eine fertige Version für das iPad gab es bereits im Frühjahr, aus unbekannten Gründen hatte sich die Veröffentlichung aber immer wieder verzögert.
“A New Way to Experience Facebook” – so wird die iPad-Version auf der Facebook-Hompage beworben. Besonderes Augenmerk wurde auf eine schnelle Navigation, die Nutzung des Bilderalbums und auf das einfache Lesen und Versenden von Nachrichten gelegt.
Apples iOS ist für App-Entwickler weiterhin die attraktivste Mobil-Plattform, knapp gefolgt von Android. Erst weit dahinter rangiert das Interesse an Windows Phone, BlackBerry und HP WebOS.
Das zeigt eine neue gemeinsame Studie der Entwicklerplattform Appcelerator und des Marktforschers IDC.
Insgesamt 2.012 Entwickler wurden für die Studie befragt. 91% davon gaben an, dass sie “sehr interessiert” seien, Apps für das iPhone zu entwickeln, 88% für das iPad. Das Interesse an Android stieg von 85 auf 87 Prozent.
Windows Phone (30%), BlackBerry (28%), das BlackBerry Playbook (20%), das TouchPad von HP (18%) und HP Palm Pre/Pixi (12%), sowie Nokias Symbian (7%) und MeeGo (5%) folgen weit abgeschlagen.
66% der Programmierer überlegen, ihre Apps webbasierend in HTML anzubieten um so Handy-User unabhängig vom mobilen Betriebssystem zu erreichen.
Die Ankündigung von Apples iCloud sowie die neue Facebook-Konkurrenz Google+ wecken derzeit das größte Interesse der Entwickler. 25% glauben, dass Google+ derzeit den meisten Einfluss auf die Entwicklung mobiler Plattformen hat, 22% nennen das neue iCloud-Angebot.
Bei der Frage nach den interessantesten neuen Features für die Entwicklung unter iOS 5 nannten 58% der Programmierer die neuen Benachrichtigungsfunktionen, 51% iCloud und 40% die integrierte Twitter-Funktion.
Schlechte Nachrichten aus der Entwicklerszene gibt es für BlackBerry, Windows und Co. nicht nur bei privaten Usern, sondern auch im Unternehmensbereich. Jeweils 44% der App-Entwickler glauben, dass iOS bzw. Android in Zukunft die dominanten Mobil-Plattformen in Unternehmen und Firmen sein werden. Nur 7% geben dem Windows Phone eine Chance, 4% BlackBerry und 2% dem webOS von HP.
Fast in halbes Jahr hat es gedauert, bis Apple die Nachfrage nach dem iPad 2 jetzt endlich zeitgerecht bedienen kann: Seit dieser Woche gibt Apple – zumindest auf seiner US-Homepage – die Versanddauer für das iPad mit nur noch 24 Stunden an. Im deutschen und anderen europäischen Online Stores beträgt die Lieferzeit derzeit noch 1 bis 3 Geschäftstage.
Seit dem Verkaufsbeginn des iPad 2 im März hatte Apple Schwierigkeiten, mit der Nachfrage nach dem Tablet Schritt zu halten.
In der Regel musste man bei einer iPad-Bestellung eine Wartezeit von 1 bis 2 Wochen einplanen. In den USA bildeten sich in den ersten Wochen nach dem Start des neuen iPad tagtäglich Warteschlangen vor vielen Apple Stores.
Die Produktionskapazitäten bei Apples iPad-Herstellern dürften nun aber voll ausgeschöpft werden. Aus der Zuliefererkette gibt es Berichte, dass Apple allein in den Monaten Juli bis September bis zu 14. Mio iPads herstellen lässt.
Im 2. Quartal 2011 hat Apple 9,25 Mio. iPads verkauft. Seit dem Markteintritt im März 2010 konnte das Unternehmen weltweit insgesamt rund 30 Mio. iPads verkaufen.
BBC World startet mit einer eigenen App auf dem iPad: Der britische Fernsehsender hat heute seinen “iPlayer” im App Store von elf europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht.
Doch nur kleiner Teil des Programmangebots ist kostenlos bzw. wird durch Werbung finanziert. Wer das gesamte Programm der BBC World nutzen will, muss ein Monatsabo um 6.99 Euro oder ein Jahresabo um 49.99 Euro bestellen. Dafür wird das Programm sowohl über 3G als auch W-Lan gestreamt und man kann auch Serien und Shows auf das iPad laden und abspeichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt anzusehen.
“Das ist ein Video-on-demand Service”, so Luke Bradley-Jones, der für die Online-Aktivitäten des Traditionssenders zuständig ist, gegenüber dem Guardian. “Wir bieten Content vom letzen Monat an, aber auch einen Katalog, der 50 bis 60 Jahre zurückreicht.”
Die User können unter anderem nach bestimmten Shows und Serien suchen oder in Kategorien wie Comedy und Drama neue Programme entdecken. Zum Start gibt es rund 1.500 Stunden Programm, Monat für Monat sollen dann mindestens 100 Stunden zusätzlich dazukommen.
Wir werden weiterhin all das machen, was wir schon bisher mit einem Computer gemacht haben. Nur verwenden wir dafür keinen Windows-PC mehr, sondern ein iPad.
Sehr freie Übersetzung des neuen iPad-Spots.
Die Online-Ausgabe der Korea Times heizt mit einem neuen Bericht die Gerüchte um ein iPad 3/iPad Pro mit Retina Display an. Demnach hat Apple bei Samsung und LG die Testproduktion von LCD-Displays mit einer Auflösung von 2048×1536 Pixel – die doppelte Auflösung des iPad 2 – in Auftrag gegeben.
Der Testlauf soll spätestens mit Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden. Falls keine gravierenden Probleme auftreten, könnte das neue iPad mit Oktober in Massenproduktion gehen und so noch heuer auf den Markt kommen. Entsprechende Gerüchte kursieren ja seit einigen Wochen wieder verstärkt.
Eine Auflösung von 2048×1536 würde die Pixelanzahl vervierfachen. Bei einer Displaygröße von 9,7 Zoll wäre eine Pixeldichte von mehr als 280 ppi (pixel per inch) möglich, was in etwa Apples Definition von einem “Retina Display” entspricht. Das iPhone 4 kommt auf 326 ppi.
Sollte der Bericht zutreffen, wird Apple in naher Zukunft also weiterhin an Samsung als einem der Display-Hauptlieferanten festhalten. Angesichts des derzeit erbittert geführten Patentstreits zwischen den beiden Unternehmen eine recht pikante Situation. Und es wäre nicht allzu überraschend, wenn Samsung innerhalb der nächsten Monate plötzlich ebenfalls ein Tablet-Modell mit 2048×1536 Pixel auf den Markt bringt …
Apple hat am Freitag einen Patch für die letzte Woche bekannt gewordene Sicherheitslücke im iOS 4.3 veröffentlicht. Die Version 4.3.4 schließt diese Lücke. Angreifern wäre es möglich gewesen, durch eine manipulierte PDF-Datei Zugriff auf das iPhone oder iPad eines Users zu bekommen.
Die selbe Lücke wurde allerdings auch für ein Jailbreak der Apple-Handsets genutzt. Man darf aber davon ausgehen, dass die Szene innerhalb weniger Tage einen anderen Weg finden wird.
iOS 4.3.4 ist kompatibel für iPhone 4, 3GS, iPad und iPad 2 sowie für iPod touch der 3. und 4. Generation. Die neue Version kann über die Update-Funktion in iTunes auf das Gerät gespielt werden.