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Apple schaltet Betaversion von iCloud.com frei

Als Apple Anfang Juni das iCloud-Service für seine iOS- und Mac-Geräte erstmals vorgestellt hatte, gab es unter MobilMe-Konto-Besitzern die Befürchtung, dass Apple Dienste wie Mail, Kontakte oder Kalender nicht mehr webbasiert anbieten würde.

Die Montagabend vorgestellte Betaversion von iCloud.com bringt Entwarnung: Unter icloud.com lassen sich, wie bereits unter me.com  im Browser Mail, Kontakte, Kalender und Find my iPhone öffnen. Zusätzlich werden die iWork-Tools Pages, Keynote und Numbers angeboten.

Nun kann man einen ersten Blick auf Apples Online-Version des neuen iCloud-Dienstes werfen – der iPhone-Hersteller hat die Beta-Version von icloud.com für Entwickler freigeschaltet. Auch eine Betaversion von iWork für iOS steht den Entwicklern ab sofort zum Testen zur Verfügung.

Auch viele “normale” User, also Nichtentwickler, berichten, dass sie sich mit ihrer Apple ID (=User-Name und Passwort für  den iTunes Store) erfolgreich einloggen konnten. Auf seiner Homepage beantwortet Apple die Frage “Was ist iCloud” nun noch detaillierter.

Noch eine Frage, die bei der iCloud-Präsentation offen geblieben war, ist nun beantwortet: Was kostet zusätzlicher Speicherplatz auf iCloud? Bekanntlich bekommt jeder iCloud-User 5 GB Speicherplatz kostenlos. Auf die Wolke geladene Musik (vorerst nur in den USA möglich) und bis zu 1.000 Bilder werden nicht vom Speicherplatz-Guthaben abgezogen. Wer aber dennoch mehr als diese 5 GB braucht, dem bietet Apple gegen eine Jahresgebühr zusätzlichen Speicher an.

Vorerst sind nur die US-Preise bekannt:

+10 GB (dann insgesamt 15 GB)……$ 20/Jahr
+20 GB (25 GB)…………………………$ 40/Jahr
+50 GB (55 GB)…………………………$ 100/Jahr

 

Zur Einstimmung auf iCloud.com hier einige Screenshots:

iCloud Homepage

iCloud Start

Bild: Apple

 

Login

iCloud Login

Bild: Apple

 

User ID

iCloud ID

Bild: Apple

 

iWork

iCloud iWork

Bild: Apple

 

Kalender

iCloud Kalender

Bild: Apple

 

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Fragen zu MobileMe und iCloud? – Apple antwortet

MobileMe zu iCloud

Bild: Apple

Langsam lichten sich die Nebel um Apples Wolke (Physiker und Meteorologen werden jetzt gleichermaßen aufheulen …)

Apple hat den Start von iCloud bekanntlich für Herbst angekündigt. Der (kostenlose) iCloud-Dienst wird für den User zum drahtlosen Hub über den seine Fotos, Dokumente, Apps, Musik und andere Daten automatisch auf allen Geräten synchronisiert werden.

Vor allem für MobileMe-User blieben nach der Vorstellung von iCloud aber noch einige Fragen offen.

Die beantwortet Apple nun auf einer neuen FAQ-Seite (voerst nur in englischer Fassung) auf seiner Homepage.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen:

Was passiert mit meiner @me.com (mac.com) E-Mail-Adresse?
Wer ein aktives MobileMe-Konto hat, behält die Adresse auch nach Anmeldung bei iCloud und kann seine E-Mails, Kontakte, Kalender und Bookmarks zu ICloud transferieren. Eine Anleitung wird Apple bis zum Start von iCloud veröffentlichen.

Welche MobileMe-Dienste funktionieren via iCloud?:

MobileMe iCloud

Bild: Apple

Kann man iCloud-Dienste auch über das Web nutzen?
Ja, iCloud Mail, Kontakte, Calendar und Find My Phone sind ab Herbst über icloud.com nutzbar.

Wenn man für iTunes und MobileMe zwei verschiedene Konten verwendet – kann man diese zu einem Konto verschmelzen und für iCloud verwenden?
Nein. Wenn man aber seine me.com-Adresse zu iCloud mitnimmt, hat man die Option, für iTunes-Einkäufe den einen Kontonamen (name@gmx.de) und für den Zugang zu iCloud den anderen Kontonamen (name@me.com) zu verwenden.

Wie berichtet, ist der MobileMe-Dienst bis 30. Juni 2012 online. Wer also vorerst noch kein iCloud-kompatibles Apple-Device hat, kann MobileMe noch ein Jahr nutzen (die Verlängerung des MobileMe-Mitgliedschaft erfolgt automatisch und ist kostenlos).

iCloud funktioniert nur mit iPhone 3GS, iPhone 4, iPad 1 und 2 und iPod touch ab 3. Generation.

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iPhone-User sind Backup-Muffel

iTunes Sync

Bild: applezeit.com

Mehr als die Hälfte aller iPhone-Nutzer scheint mit dem Begriff “Backup” nicht viel anfangen zu können – zumindest könnte man diesen Schluss aus einem Bericht der Website onefps.net ziehen.

Demnach stellten Mitarbeiter von Apples Genius Bar fest, dass über 50% der iPhone-Nutzer, die ihr Handset wegen eines Defekts eintauschen mussten, ihr original iPhone nach der erstmaligen Aktivierung via iTunes nie wieder an den PC angeschlossen hatten.

“Bekanntlich” aktiviert sich ja die iTunes-Synchronisierung automatisch, sobald man das iPhone via USB-Kabel mit dem Rechner verbindet (und die Backup-Funktion zuvor nicht explizit deaktiviert wurde).

Man kann sich die Dramen gut vorstellen, die sich an der Genius Bar abspielen, wenn User mit ihrem defekten Gerät auftauchen und feststellen, dass sie möglicherweise sämtliche Kontakte, Bilder und sonstigen iPhone-Inhalt verloren haben, weil sie iTunes Sync nur vom Hörensagen kennen.

Aber das Kopfweh für solche Benutzer – und die Genius Mitarbeiter – sollte sich mit Apples kommendem iCloud-Dienst und dem automatisierten WiFi-Sync in iOS 5 in Zukunft in Grenzen halten.

Drahtloses Backup via iCloud

Zum einen werden die Inhalte des iPhone (oder iPad), wie Fotos, Kontakte, Mails und Dokumente automatisch und drahtlos “in die Wolke” hochgeladen und können mit jedem (autorisierten) Gerät wieder abgerufen werden.

Zum anderen läuft auch das Backup mit dem heimischen Rechner in Zukunft – wenn eine WiFi-Verbindung vorhanden ist – vollautomatisch und ohne Kabel: Sobald man sein  iOS-Gerät zum laden an eine Steckdose anschließt, werden automatisch auch alle Inhalte mit iTunes auf dem Rechner synchronisiert.

Der User muss nur noch auf eines achten – dass iCloud und Wi-Fi Sync in den “Einstellungen” auch tatsächlich aktiviert wurden.

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MobileMe – Geld zurück oder kostenlos verlängern

MobileMe

Bild: applezeit.com

“Was geschieht jetzt mit meinem MobileMe-Konto?” – Das werden sich wohl viele MobileMe-Abonnenten fragen, seitdem Apple seinen neuen iCloud-Dienst angekündigt hat.

iCloud, das im Herbst startet, wird ja auch die Funktionen aus dem jetzigen MobileMe-Dienst übernehmen – dazu gehören Mail, Kalender und Kontakte. Die aktuelle Form von MobileMe neigt sich damit dem Ende zu.

Bisher musste man für die MobileMe-Nutzung eine Jahresgebühr von 79 Euro zahlen. Im neuen Cloud-Dienst bietet Apple diese und einige andere Funktionen kostenlos an.

Apple informiert MobileMe-Mitglieder nun in einer E-Mail über die nächsten Schritte:

“Wenn Sie sich bei iCloud anmelden, können Sie Ihre MobileMe-E-Mail-Adresse behalten und Ihre Mail, Kontakte im Adressbuch, Ihre Kalender und Lesezeichen auf den neuen Dienst übertragen.

Ihre MobileMe-Mitgliedschaft wird ohne zusätzliche Kosten automatisch bis einschließlich 30. Juni 2012 verlängert. Danach wird MobileMe nicht länger zur Verfügung stehen.”

Für Besitzer eines iPhone 3G und MobileMe-Abos heißt das, sie haben noch ein ganzes Jahr Zeit, um sich ein iOS 5/iCloud kompatibles iPhone oder iPad zu kaufen.

Bestehenden Kunden, die ihr Abo kündigen wollen oder solche, die eine MobileMe-Box gekauft, aber das Konto noch nicht aktiviert haben, bietet Apple eine Rückerstattung an. Neue MobileMe-Kunden werden übrigens nicht mehr angenommen.

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Apfelkuchen – Das Beste vom Tage 09/06

iCloud Logo

Bild: Apple

Kein iTunes Match in Europa
Wer Apples Presseaussendungen genauer liest, wusste es schon Montagabend – der Rest nimmt es erst jetzt zur Kenntnis:

Die bei der WWDC-Keynote angekündigte iTunes in the Cloud Funktion ist vorerst “US Only”. Europa und der Rest der Welt müssen warten, bis sich die Musikindustrie bewegt.

TouchPad kommt doch noch
Gestern haben wir noch gerätselt, heute wissen wir schon mehr: HP betritt die Tablet-Arena am 1. Juli. Viel Glück.

Apple gibt es billiger
Ein Heulen und Zähneklappern war das, als Steve Jobs zu Jahresbeginn den Zeitungsverlegern erklärte, wie die Spielregeln im App Store sind. Nun kommt Apple den Verlegern und anderen Content-Anbietern doch einen kleinen Schritt entgegen.