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Handy-Markt: Apple sackt Hälfte aller Gewinne ein

Die Android-Plattform mag zwar die Dominanz auf dem Smartphone-Markt ausbauen, das meiste Geld unter allen Handy-Herstellern streift aber weiterhin Apple ein. Darauf lassen zwei am Freitag veröffentlichte Marktanalysen schließen.

In der im Forbes Magazin präsentierten Studie schätzt der Marktforscher Canacord Genuity, dass Apple mit dem iPhone im dritten Quartal 52% des Gesamtgewinns der Handset-Industrie für sich verbuchen konnte. Das bei einem Anteil von etwas mehr als 4 Prozent am weltweiten Handymarkt und einem bereits über ein Jahr alten iPhone 4.

Samsung, das Feature Phones und Smartphones kombiniert fünf Mal mehr Geräte verkauft als Apple, konnte im letzten Quartal 29% der Industriegewinne beanspruchen.

Weit schlimmer präsentiert sich die Lage für Marktführer Nokia: Obwohl das finnische Unternehmen im letzten Quartal weltweit über 100 Mio. Handys abgesetzt hat, blieben unter dem Strich nur 4% der Gewinne übrig. HTC (9%), Blackberry-Hersteller RIM (7%) und Sony Ericcson (1%) teilen sich den Rest vom Kuchen.

US-Markt: Android wächst weiter, Apple iOS stabil

Ebenfalls am Freitag veröffentlichte der Marktforscher comScore seine aktuellsten Zahlen über den Handy-Markt in den USA. Auch da zeigt sich, dass der verzögerte Start des iPhone 4S im 3. Quartal keine negativen Auswirkungen auf Apples Marktanteil unter den Handset-Herstellern hatte.

Handy-Markt USA

Bild: comScore

 

Demnach ist das Unternehmen mit dem iPhone 4 und dem iPhone 3 GS um 1,3 Prozentpunkte gewachsen und bleibt mit 10,2% Marktanteil der viertgrößte Handset-Hersteller in den USA. Samsung liegt mit 25,3% weiter an der Spitze vor LG mit 20,6%.

Untersucht wurde in der comScore-Studie auch der reine Smartphone-Markt in den USA, aufgeschlüsselt nach Betriebssystemen.

Hier konnte das Android OS im dritten Quartal um weitere 4,6 Prozentpunkte wachsen und hält nun bei 44,8% Marktanteil. Apples iOS verzeichnete ein leichtes Wachstum von 0,8 Prozenpunkten auf nunmehr 27,4%. BlackBerry/RIM fiel unter die 20%-Marke und liegt derzeit bei 18,9%.

Währenddessen kommt Microsoft mit dem Windows Phone System offenbar nicht vom Fleck. Lag man im 2. Quartal noch bei 5,8% Marktanteil, sind es drei Monate später nur noch 5,6%.

Smartphone-Markt USA

Bild: comScore

 

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Apple eröffnet renovierten Glaswürfel

Apples 2006 erbauter Glaskubus in der Fifth Avenue in New York präsentiert sich seit Freitag in neuem Glanz.

Der Flag Ship Store war die letzten Monate von einem Baugerüst verhüllt gewesen. Der Grund: Die aus 90 Glasplatten errichteten Seiten des Würfels wurden abmontiert, stattdessen besteht die Fassade jetzt nur noch aus 15 riesigen Scheiben. Weitgehend verschwunden sind auch die metallenen Elemente, die die alten Glasteile miteinander verbanden.

Der rund 6 Mio. Dollar teure Umbau war eine der letzten wichtigen Entscheidungen des Anfang Oktober verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs gewesen.

Die Herstellung der riesigen Glasflächen erforderte eine völlig neue Produktionstechnik. In der kürzlich erschienen Steve Jobs Biographie von Walter Isaacson erzählt Apples ehemaliger Verkaufschef Ron Johnson, dass er von der Änderung nicht begeistert war. Seiner Ansicht nach sahen die 18 Flächen pro Seite besser aus.

Apple Store Fifth Ave

Bild: Apple / macrumors.com

 

Die Proportionen würden mit den steinernden Säulen des hinter dem Glaskubus stehenden GM Gebäudes “magisch” harmonieren. “Es glitzert wie eine Schmuckschachtel”, so Johnson damals. “Ich glaube, es wäre ein Fehler, wenn das Glas zu transparent wird.”

Er habe versucht, Jobs von der Änderung abzubringen, aber ohne Erfolg. “Wenn Technologie etwas Neues ermöglicht, will er es nutzen”, wird Johnson in dem Buch zitiert.

“Plus, für Steve ist  weniger immer mehr, einfach ist immer besser. Wenn du also einen Glaswürfel mit weniger Elementen bauen kannst, ist es besser, einfacher und es ist an der Spitze der Technologie. Da will Steve immer sein, in beidem, seinen Produkten und seinen Stores.”

Bleibt wohl noch die Frage, wie viele Vögel täglich gegen die neue fast unsichtbare Glasfassade donnern werden.

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Jobs-Biographie: “Thermonuklearer Krieg” gegen Android

Jobs-Bio

Bild: amazon

 

“Wenn notwendig, werde ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen und jeden Penny von Apples 40 Milliarden Dollar verwenden, um das wieder zu berichtigen. Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. In dieser Sache bin ich gewillt, einen thermonuklearen Krieg zu führen”.

Das ist nur eines der unzähligen Zitate, die sich laut Presseagentur AP in der mit Spannung erwarteten Biographie über Apple-Gründer Steve Jobs finden. Das Werk des US-Autors Walter Isaacson erscheint am Montag in den USA und Ende Oktober im deutschsprachigen Raum.

Als sich abzeichnete, dass er den Kampf gegen den Krebs verlieren würde, entschloss sich Jobs, der in privaten Dingen absolut verschlossen war, sein Leben von einem der renommiertesten US-Biographen aufzeichnen zu lassen.

Isaacson, der unter anderem auch für das Magazin TIME tätig ist, hatte zuvor bereits Biographien über Benjamin Franklin, Henry Kissinger und Albert Einstein verfasst, die zu Bestsellern wurden.

Jobs wollte Krankheit mit Diät heilen

Der Autor bekam Zutritt zu Jobs Privatleben wie kein Außenstehender zuvor. Über einen Zeitraum von zwei Jahren führte Isaacson rund 40 Interviews und Gespräche mit Jobs. Das letzte davon unmittelbar nach seinem Rücktritt als Apple CEO Ende August bzw. wenige Wochen vor seinem Tod am 5. Oktober. Er habe zudem mehr als hundert Gespräche mit Familienmitgliedern, Freunden und Wegbegleitern von Jobs geführt, erzählt Isaacson über seine Arbeit.

Das Buch enthüllt, wie Jobs im Oktober 2003 von seiner Krankheit erfuhr, einer seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs, der sich in der Regel langsam entwickelt. Bei einer rechtzeitigen Operation bestehen laut Medizinern auch gute Heilungschancen. Jobs wollte zunächst allerdings in keine Operation einwilligen, sondern seine Krankheit mit alternativer Medizin, unter anderem mit Akupunktur und veganer Ernährung besiegen.

“‘Ich wollte wirklich nicht, dass sie meinen Körper aufschneiden, also habe ich versucht, ob einige andere Dinge funktionieren’, erzählte er mir Jahre später mit leisem Bedauern”, schreibt Isaacscon über Jobs’ erste Reaktion auf die Krebsdiagnose. Erst nachdem sich sein Zustand über die Monate immer mehr verschlechterte, entschloss sich Jobs im Spätsommer 2004 doch zu einer Operation.

Isaacson beschreibt natürlich auch Jobs’ Verhältnis zu anderen Größen der IT-Branche wie Microsoft-Gründer Bill Gates oder dem langjährigen Google-Chef Eric Schmid, der von 2006 bis 2009 auch im Aufsichtsrat von Apple gesessen ist. Zu einem Zeitpunkt also, als Apple noch streng geheim am iPhone arbeitete und dann im Sommer 2007 auf den Markt brachte.

Feldzug gegen Android

Als der taiwanesische Handy-Herteller HTC knapp drei Jahre später Anfang 2010 ein Android-Handy präsentierte, das viele vom iPhone bekannte Multitouch-Funktionen aufwies, kühlte das Verhältnis zwischen Apple und dem Android OS Entwickler Google spürbar ab. Apple verklagte allerdings nicht Google sondern HTC und Jobs zeigte sich in einem Interview gegenüber Isaacson erbost über den “riesigen Diebstahl” des Suchmaschinen-Giganten. In einer Schimpftirade schwor er, “bis zum letzten Atemzug” zu kämpfen und Android zu “zerstören”.

Auch der damalige Google CEO Schmid bekam sein Fett ab. In einem Vieraugengespräch in einem Cafe in Palo Alto sagte Jobs zu Schmid, dass er nicht an einer außergerichtlichen Einigung interessiert sei. “Ich will euer Geld nicht. Und wenn er mir 5 Milliarden Dollar bietet, würde ich es nicht wollen. Ich habe genug Geld. Ich will, dass ihr aufhört, unsere Ideen in Android zu verwenden. Das ist alles, was ich will.”

Wie die aktuellen unzähligen Gerichtsverfahren und gegenseitigen Patentklagen zwischen Apple und Samsung, HTC oder Motorola zeigen, hat das damalige Treffen mit Schmid keine Lösung gebracht.

Auf der anderen Seite war Jobs über Misserfolge der Konkurrenz besorgt. Die Biographie beschreibt beispielsweise, wie Jobs die Niederlage von Hewlett-Packard, das mit einem eigenen Tablet dem iPad Konkurrenz machen wollte, auch als warnendes Zeichen für Apple sah. “Hewlett und Packard haben eine großartige Firma aufgebaut und sie dachten, sie hätten die Nachfolge in gute Hände gelegt. Aber nun fällt sie auseinander und wird zerstört.”

“Ich hoffe”, fügte Jobs hinzu, “dass ich ein stärkeres Erbe hinterlasse und dass das niemals mit Apple passiert”.

Ive als zweiter Apple-Chef

Im Bezug auf das Vermächtnis des Apple-Gründers offenbart das Buch ein weiteres interessantes Detail: Jobs nannte Apples Chef-Designer Jonathan Ive seinen “spirituellen Partner”.

Ive habe neben ihm die meiste Macht bei Apple. Es gäbe niemanden im Unternehmen, der Ive etwas befehlen könne, so Jobs. Das sei etwas, “was ich so eingerichtet habe”, erklärte Jobs gegenüber Isaacson.

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Apple Gelddruckerei läuft auf Hochtouren

Apple Aktienkurs

Bild: Apple

 

iPhone, iPad und Macs – diese millionenfach verkauften Produkte spülten auch in den letzten Monaten wieder Milliarden in die Apple-Kassen.

Das Unternehmen hat am Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben und diese sind – wieder einmal – beeindruckend: Apple verzeichnete in den Monaten Juli bis August einen Umsatz von 28,27 Mrd. US-Dollar (€ 20,57 Mrd.) und konnte einen Gewinn von 6,62 Mrd. Dollar (€ 4,82 Mrd.) bzw. 7,05 Dollar pro Aktie erwirtschaften.

63% Prozent des Umsatzes machte Apple außerhalb der USA. Umsatztreiber waren wie schon in den Quartalen davor das iPhone, iPad und Apples Mac-Produkte.

In den Monaten Juli bis September konnte Apple 17,07 Mio. iPhones (+21% zum Vorjahr) verkaufen. Vom iPad gingen 11,12 Mio. Stück (+166%) über die Ladentische, Apples Mac-Produkte (iMac und MacBooks) wurden 4,89 Mio. Mal (+27%) verkauft. Einzig die iPod-Linie war mit 6,62 Mio. verkauften Stück bzw. minus 27% gegenüber dem Vorjahresquartal auf dem absteigenden Ast.

Das Geschäftsjahr 2011 schließt Apple damit bei einem Umsatz von 108 Mrd. Dollar (€ 78,56 Mrd.) mit einem Gewinn von rund 26 Mrd. Dollar  (€ 18,92 Mrd.) ab. Im Jahr davor verzeichnete man in Cupertino einen Umsatz von 65 Mrd. Dollar und 14 Mrd. Dollar Gewinn. Mit den neuen Quartalsgewinnen sitzt Apple mittlerweile auf einer Geldreserve von 81,57 Mrd. Dollar (€ 59,35 Mrd.).

Trotz dieser Zahlen fiel die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als 5 Prozent – Analysten hatten auf einen Quartalsumsatz von 29,45 Mrd. Dollar bzw. 7,28 Dollar Gewinn je Aktie gehofft. Aber vielleicht bringt die Vorschau auf das Weihnachtsquartal wieder ein Glänzen in die Augen der Börsetreibenden: Apple rechnet für das Ende Dezember endende Quartal mit einem Umsatz von 37 Mrd. Dollar.

 

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Apfelkuchen 04/08 – Wir machen uns ein Bild vom iPhone 5

Erlkönig iPhone 5

Mittlerweile kennt man das Spiel ja: Am Horizont taucht der wahrscheinliche oder zumindest erhoffte Erscheinungstermin für neue Apple-Hardware auf und in der tollen Erfindung Internet beginnen Bilder die Runde zu machen, auf denen angeblich das neue Produkt mehr oder minder scharf abgelichtet ist. Oder auch nur Einzelteile, die angeblich im iDing eingebaut sind.

Android vergrößert Marktanteile, Apple den Gewinn

Die Verzögerung des iDing namens iPhone 5 um mindestens ein Quartal dürfte der Android-Bande Gruppe Gelegenheit geben, ihren Marktanteil nicht nur in den USA mit Riesenschritten auszubauen. Solange das iPhone aber trotz geringerer Reichweite rund zwei Drittel der Gesamtgewinne auf dem Smartphone-Markt abschöpft, muss man sich um Apple keine Sorgen machen.

Kampf den Langfingern

Wer Find My iPhone kennt, wird Find My Mac lieben - ab Herbst in der iCloud Ihrer Wahl.

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Apfelkuchen 03/08 – Patents make the world go around

Apple Store Logo

Bild: AppleZeit

Patente teuer abzugeben

Nicht Chips oder neue Software sondern Patente sind bei den IT-Playern die aktuellen Verkaufsrenner. Nachdem Apple, Microsoft und Co. unlängst gemeinsam 4,5 Mrd US-Dollar hingeblättert haben, um sich über  6.000 Nortel-Patente einzuverleiben, versucht nun angeblich Samsung an das Patent-Portfolio von InterDigital Inc. heranzukommen. Das Unternehmen sitzt auf rund 8.800 Patenten, viele davon decken den Mobilfunkbereich ab.

Das erste Problem für Samsung: Es dürfte ein teurer Kauf werden – bis zu 5 Mrd. Dollar teuer. Das zweite Problem für Samsung: Auch Apple zeigt sich an den Patenten interessiert.

Google: Patente sind böse (außer unsere eigenen)

Unterdessen versucht es Google beim Thema Patente mit der Mitleidsmasche und beschwert sich in einem Eintrag im Firmen-Blog über die bösen Absichten der Konkurrenz. Die Erzfeinde Apple und Microsoft würden sich mit Oracle verbünden, um Android mit Patenklagen zu strangulieren.

Vermutlich aus Platzgründen wird in dem Blogeintrag nicht erwähnt, dass a) auch Google bei der Auktion für die Nortel-Patente bis zur Summe von 4 Mrd. Dollar mitgeboten hatte, und b) das eigene Geschäft mit einem Patent namens Pagerank begonnen wurde.

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Apfelkuchen 02/08 – Wolkige Aussichten bei Apple

Die Wolke zieht auf

Im Herbst kommt es, Apples Wolkenservice. Und seit heute kann man sich auf icloud.com bereits ein wenig mit der Inneneinrichtung vertraut machen.

Das tägliche iPhone 5 Gerücht

Im Herbst kommt auch das iPhone 5. Angeblich. Oder testen die Telekomfirmen nur ein Phantomgerät?

Apple is hiring

Und irgendwann in den nächsten Monaten kommt auch ein neuer Apple-Mitarbeiter. Konkret der Ersatz für den obersten Verkäufer Ron Johnson, der in den letzen zehn Jahren für den Aufbau der Apple Stores verantwortlich war.

Das Wall Street Journal berichtet, dass Apple ein internationales Headhunter-Unternehmen mit der Suche nach einem Nachfolger für Johnson beauftragt hat. Ein Zeichen dafür, dass “der Neue” nicht unbedingt Amerikaner sein muss.

Steve Jobs, der nun bereits seit über sechs Monaten seinen CEO-Job (krankheitsbedingt) von daheim erledigt, sei stark in die Suche nach dem neuen Chefverkäufer involviert, schreibt das WSJ. Nun ja, klingt logisch.

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Apfelkuchen 01/08 – Eine Geduldsprobe namens iPhone 5

Apple Store NYC

Bild: Apple

 

Sag mir quando, sag mir wann …

Sie sparen bereits für das iPhone 5? Hier die gute Nachricht: Sie können wahrscheinlich noch einen Monat länger Geld zur Seite legen!

HTC klagt Apple klagt Samsung klagt …

Nächste Runde im Spiel Alle klagen alle: Samsung legt in Australien eine Nachdenkpause ein, während HTC gegen Apple in England nachlegt.

19, Hacker-Genie, ledig, sucht Ferialjob

Forbes hat jenen Hacker ausfindig gemacht, der neulich Apples iPhone im Alleingang geknackt hat. Der junge Mann ist 19, lebt noch bei seinen Eltern und sucht schon seit Monaten eine Praktikantenstelle. Und er bezeichnet sich selbst als Apple-Fanboy. Wir hoffen, die Personalabteilung in Cupertino hat bereits seine Telefonnummer.

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Patentklagen: Samsung stoppt Tablet in Australien

Samsung Galaxy Tab back

Bild: Samsung

 

In der Auseinandersetzung um verletzte Patente, “kopierter” Hardware und  sonstigen unerwünschten Ähnlichkeiten zwischen Apple und Samsung Produkten gibt es eine neue Entwicklung. Schauplatz ist diesmal Australien: Hier verzichtet Samsung (vorerst) freiwillig auf den Start seines Tablets Galaxy Tab 10.1.

Bekanntlich ist dieses Tablet nur eines von mehreren Samsung-Produkten, bei dem Apple einige seiner Patente verletzt sieht. Nun erklärten die Südkoreaner, dass sie ihr Galaxy Tab in Australien solange weder bewerben noch verkaufen werden, solange das Verfahren in Schwebe ist.

Außergerichtlicher Deal

Laut Reuters haben sich die Anwälte beider Seiten außerhalb des Gerichtssaals auf diesen Schritt geeinigt. In der Vereinbarung sei auch festgehalten, dass Apple, sollte Samsung das Verfahren gewinnen, den Südkoreanern eine Entschädigung für entgangene Verkäufe zahlen wird. Über die Höhe der Summe ist nichts bekannt.

Ob die Vereinbarung in Australien ein Präzedenzfall für die weiterhin offenen Verfahren in anderen Ländern ist, bleibt abzuwarten. Der Patentstreit zwischen Apple und Samsung wird derzeit auch vor Gerichten unter anderem in den USA, Deutschland, Frankreich, Japan und Südkorea ausgetragen. Erstaunlich ist jedenfalls, dass sich Samsung, zumindest in Australien, für eines seiner Produkte quasi selbst ein Importverbot auferlegt.

HTC kontert Apple

Auch im zweiten Patentstreit, den Apple gegen einen weiteren Hersteller aus dem Android-Lager anstrengt, tut sich Neues: Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC hat laut Bloomberg vergangenen Freitag in Großbritannien eine Klage gegen Apple eingereicht. Auf welcher Grundlage die Patentklage basiert, ist noch nicht bekannt.

Vor knapp zwei Wochen musste HTC ja in den USA eine Niederlage einstecken. Die US Handelsbehörde hatte in einer Vorentscheidung zugunsten von Apple entschieden – demnach soll HTC zumindest zwei Patente des iPhone-Herstellers verletzen. Sollte die Behörde an dem Urteil festhalten, droht den Taiwanesen für einige ihrer Handsets ein Einfuhrverbot in die USA.

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Apple viertgrößter Handy-Hersteller, Platz 1 bei Smartphones

Apple ist mit dem iPhone zum weltweit viertgrößten Handy-Hersteller aufgestiegen und steht in der Kategorie Smartphones im globalen Markt an erster Stelle. Das belegen unabhängig voneinander veröffentlichte Studien der Marktforscher IDC, Strategy Analytics und ABI Research.

Nachdem die großen Handy-Hersteller nun ihre Ergebnisse für das 2. Quartal veröffentlicht haben, lassen sich die Zahlen der einzelnen Unternehmen leichter vergleichen.

Apple viertgrößter Handy-Hersteller

Mit 20,3 Millionen verkauften iPhones hat Apple im abgelaufenen Quartal 5,6 Prozent des globalen Handy-Markts erobert, so IDC. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Verkaufszahlen des iPhone-Herstellers um fast 142% gestiegen.

 

Handy-Markt IDC Jun11

Bild: IDC

 

Mit insgesamt 88,5 Mio. verkauften Handsets und 24,2% Marktanteil liegt Nokia zwar noch an der Spitze, im Jahresvergleich mussten die Finnen aber einen Rückgang von 20% hinnehmen.

Geht der Abstieg in gleichem Tempo weiter, könnte Nokia bei den Verkaufszahlen schon in diesem Quartal von Samsung überholt werden. Die Südkoreaner konnten in den letzten drei Monaten über 70 Mio. Handsets verkaufen und halten nun bei einem Marktanteil von 19,2 Prozent.

iPhone Nr. 1 unter den Smartphones

Löst man den Smartphone-Bereich aus den gesamten Handy-Verkäufen heraus, zeigt sich, dass Nokia bereits von Apple und Samsung überrundet wurde. Apple ist es mit nur einem Modell gelungen, die Spitze zu erobern – das iPhone ist derzeit nicht nur in den USA sondern global das bestverkaufte Smartphone.

Mit 20,3 Mio verkauften iPhones hält Apple laut Strategy Analytics einen Marktanteil von 18,5%. Knapp dahinter folgt Samsung mit 19,2 Mio. verkauften Handsets (17,5%). Nokia liegt mit 16,7 Mio verkauften Stück und 15,2% nur noch auf Platz drei.

 

Smartphone-Markt ST Jun11

Bild: Strategy Analytics

 

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Patentstreit: HTC hofft auf Einigung mit Apple

HTC Desire

Bild: HTC

HTC hofft im Patentstreit mit Apple offenbar auf eine außergerichtliche Einigung. In einem Interview mit der Agentur Bloomberg sagte HTC-Finanzchef Winston Yung: “Wir müssen uns zusammensetzen und zu einer Lösung kommen. Wir sind für Diskussionen offen.”

Apple hat bekanntlich vor kurzem in einer Vorentscheidung der US-Handelsbehörde bestätigt bekommen, dass HTC zwei seiner Software-Patente verletzt. Im Extremfall könnte über die betroffenen HTC-Handsets eine Importsperre für die USA verhängt werden. Im Gegenzug konnte aber auch HTC einen Erfolg verbuchen: Die selbe US-Behörde gab einer Klage des taiwanesischen Smartphone-Herstellers teilweise Recht und befand, das Apple zwei Patente von HTC verletzt.

“Wir sind für jede Form einer Lösung offen, sofern die Lösung und die Bedingungen fair und vernünftig sind”, erklärte Yung gegenüber Bloomberg. Man habe bereits mehrere Gesprächsrunden mit Apple gehabt, noch bevor die Beschlüsse der Handelsbehörde veröffentlicht wurden, so Yung weiter.

HTC arbeitet an Plan B

Unterdessen berichtet die Branchenplattform DigiTimes, dass Zulieferer von HTC bereits an Lösungen arbeiten, um die beiden von Apple eingeklagten Patente zu umgehen. “Die neuen Lösungen können in alle Smartphones eingebaut werden, die ab 2012 von HTC hergestellt werden”, zitiert der Bericht Quellen aus der Zuliefererkette. Das bedeute, dass die neuen Smartphones, die HTC ab 2012 ausliefere, nicht von der Importsperre betroffen wären, sollte die ITC-Behörde ihren Beschluss aufrechterhalten.

“Das Team in der HTC-Zuliefererkette hat bereits eine erfolgreiche Lösung zur Umgehung eines der beiden betroffenen Patente entwickelt und arbeitet an einer weiteren Lösung, welche aber noch durch Software und Firmware-Entwicklern modifiziert werden muss”, schließt der Bericht.

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Apple veröffentlicht Bugfixes für iOS und Snow Leopard

Snow Leopard

Bild: Apple

 

Patch- und Update-Tag bei Apple: Zunächst wurde am Montag die iOS-Version 4.3.5 veröffentlicht. Mit dem Update wird eine Sicherheitslücke für iPhone, iPad und iPod Touch geschlossen.

Am Abend schickte man dann noch ein neuerliches Update für Snow Leopard raus. Wie schon das letzte SL-Update von Ende Juni trägt auch das heute veröffentlichte Paket die Versionsnummer 10.6.8.

Apple empfiehlt das “Ergänzungs-Update” allen Snow Leopard Usern, also auch jenen, die eigentlich schon 10.6.8 installiert haben. Das neue Update löst laut Apple Probleme, die beim Überspielen von Daten und Settings von Snow Leopard auf das neue OS Lion aufgetaucht waren.

Ausgebessert wurden auch Fehler im Zusammenhang mit der Druckfunktion und Audioprobleme bei Verwendung von HDMI-Anschlüssen.

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“Apple Stoer” – Die Mutter aller Fakes

Das Blog birdabroad bringt uns diese großartige Geschichte: Was ist schon ein gefälschtes iPod oder iPad gegen einen ganzen gefakten “Apple Store”?

Mit allen Kennzeichen des Originals: Viel Glas, Metall, hellen Holztischen, geschwungener Treppe, Genius Bar und Verkaufspersonal, das mit den typischen blauen Apple T-Shirts bekleidet ist. Die Stores sind so perfekt nachgeahmt, dass die Verkaufsmitarbeiter selbst glauben, für Apple zu arbeiten. (Die Bewerbungsgespräche dürften recht interessant verlaufen).

Die eine oder andere kleine Unsicherheit im Namen – “Apple Stoer” – fällt hier nicht weiter auf. (Oder würden Sie als Europäer einen Fehler in chinesischen Schriftzügen entdecken? Eben.) Von diesen “Apple Stores” soll es im Zentrum der südchinesischen Stadt Kunming gleich drei Stück geben.

Offen lässt das Blog, ob die verkauften Macs, iPads und iPods auch alles nur Fälschungen sind oder Originale, die auf dunklen Kanälen ihren Weg nach Kunming gefunden haben. Wir hoffen nun wirklich sehr, dass die ganze Geschichte nicht ein Fake einer phantasievollen Bloggerin ist. (via ifoapplestore.com)

Apple Store Fake

Bild: birdabroad

 

Apple Store Fake Genius Bar

Bild: birdabroad

 

Update 25.7.2011 Zwei der gefakten Apple Stores wurden mittlerweile leider von den chinesischen Behörden geschlossen, meldet Reuters. Allerdings nicht etwa wegen schamlosen Kopierens, sondern weil die Betreiber über keine Gewerbelizenz verfügten.

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Wall Street Journal spekuliert über Jobs-Nachfolge

Steve Jobs WWDC 11

Bild: Apple

Am selben Tag, an dem Apple ein neues Rekordquartal meldete, berichtete das Wall Street Journal (WSJ) über eine Nachfolgediskussion für Steve Jobs innerhalb des Apple-Aufsichtsrates.

Möglich ist, dass dieser Leak bewusst aus Cupertino gesteuert wurde. Gut möglich auch, dass Jobs nicht über alle Aktivitäten des Apple-Gremiums Bescheid weiß.

Laut WSJ sind einige Mitglieder des Apple Boards Anfang des Jahres, nach Jobs’ krankheitsbedingtem Rückzug aus dem unmittelbaren Tagesgeschäft, mit einigen Vermittlern von Führungskräften in Kontakt getreten. Bei den Gesprächen sei es aber nicht explizit um die Suche nach einem neuen CEO gegangen, sondern mehr um einen informellen Austausch über die Optionen von Apple, schreibt das WSJ unter Berufung auf Personen, die an diesen Gesprächen teilnahmen.

CEO auf Teilzeitbasis

Dass die Gerüchte um einen Abgang von Steve Jobs nun wieder neuen Auftrieb erhalten, liegt wohl auch daran, dass der Apple-Chef fast ein halbes Jahr nach seiner krankheitsbedingten “Dienstfreistellung” noch immer keinen Termin für eine volle Rückkehr zu seinem Schreibtisch genannt hat. “Ich werde meine Arbeit als CEO fortsetzen und bleibe in die wichtigen strategischen Entscheidungen für das Unternehmen eingebunden”, hatte Jobs zu Beginn des Jahres in einer E-Mail an die Apple-Belegschaft geschrieben.

Seit Monaten wird an der Konzernspitze auch tatsächlich wieder jene Arbeitsteilung praktiziert, mit der man bei Apple schon 2004 und 2008 mehrmonatige Phasen der Abwesenheit von Jobs überbrückt hatte: Apple-Vize Tim Cook leitet das Tagesgeschäft, während Jobs die Strategie vorgibt. Jobs ließ es sich in den vergangen Monaten aber nicht nehmen, bei den Apple-Events neue wichtige Produkte selbst vorzustellen. So geschehen bei der Präsentation des iPad 2 und zuletzt bei der Vorschau auf OS X Lion und iOS 5 während der Apple WWDC Anfang Juni.

Jobs: “Das ist Schwachsinn”

Und auch zum gestern veröffentlichten WSJ-Bericht nahm der Apple-CEO in einer seiner typisch kurzen E-Mails persönlich Stellung. Jobs über die Spekulationen um seine Nachfolge: “Ich denke, das ist Schwachsinn”.

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Apples Rekordquartal: iPhone-Absatz +142%, iPad-Wachstum +183%

Apple Aktie

Bild: Apple

Apple schafft es erneut, sämtliche Prognosen von Analysten zu seinen Geschäftszahlen über den Haufen zu werfen. iPhone, iPad und Mac schrauben Umsatz und Gewinn des Unternehmens in Rekordhöhen.

Der IT-Konzern schloss das Juni-Quartal mit einem Rekordumsatz von 28,57 Mrd. US-Dollar (€ 20,2 Mrd.) ab. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ist das ein Anstieg um fast 13 Mrd. oder 82%. Der Gewinn lag bei 7,31 Mrd. oder 7.79 Dollar je Aktie – ein Plus von 125 Prozent gegenüber 2010.

“Wir sind über unser bestes Quartal bisher begeistert” so Apple-CEO Steve Jobs in einer Aussendung. “Jetzt sind wir darauf fokussiert und freuen uns, diesen Herbst iOS 5 und iCloud zu unseren Usern zu bringen”.

Die Verkaufszahlen zu den einzelnen Apple-Produkten im letzten Quartal:

- 20,35 Mio. verkaufte iPhones (+142% gegenüber dem Vorjahr)
- 9,25 Mio. verkaufte iPads (+183% gegenüber dem Vorjahr)
- 3,95 Mio. verkaufte Macs (+14% gegenüber dem Vorjahr)
-  7,54 Mio verkaufte iPods (-20% gegenüber dem Vorjahr)

Für das laufende Quartal, das im September endet, erwartet Apple einen Umsatz von 25 Mrd. Dollar bzw. einen Gewinn von 5,50 je Aktie. Apples neue Rekordzahlen geben dem Aktienkurs des Unternehmens einen gewaltigen Schub. Nachdem die Apple-Aktie bereits vor Bekanntgabe der Quartalszahlen auf einem Allzeithoch von 376,85 Dollar angelangt war, sprengte der Kurs nachbörslich die 400-Dollar-Marke. Am Mittwoch könnte das Papier im Handel also um rund 7% oder 25 Dollar mehr steigen.