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Apple startet iTunes Match – vorerst “US only”

iTunes Match

Bild: Apple

 

Die Musik kommt aus der Wolke – Apple hat sein Musikstreaming Service iTunes Match freigeschaltet. Zugang haben vorerst aber nur User in den USA.

Apple hat am Montag ein Update für iTunes sowohl auf dem Mac als auch auf Windows veröffentlicht.

Spannend ist die neue Version 10.5.1 vor allem für Benutzer mit einem US iTunes-Konto. Denn nur damit kann man ab sofort auch das neue Service “iTunes Match” ausprobieren, mit dem sich Musik auf  iPhone, iPad  oder iPod touch streamen lässt.

Gegen eine Jahresgebühr von 24,99 US-Dollar werden die Musikstücke von der eigenen Festplatte auf Apples iCloud gespiegelt und können dann mit jedem anderen iGerät von überall abgerufen werden.

Wie funktioniert iTunes Match?

Nach dem Kauf von iTunes Match wird der Musikordner auf dem eigenen PC gescannt und mit der riesigen Sammlung auf den Apple-Servern abgeglichen. Die eigenen Musikdateien werden aber nicht tatsächlich auf den Server hochgeladen. iTunes Match vergleicht lediglich die Songs auf dem Benutzer-PC mit der eigenen Datenbank und schaltet dann die gefundenen Titel für den User zum Streaming auf iPhone & Co. frei.

Man muss also nicht einen stundenlangen Upload von riesigen Dateimengen befürchten, auch wenn man eine 10 oder 20 GB große Musiksammlung auf dem PC gespeichert hat. Nur wenn auf der Festplatte Musikstücke liegen, die nicht im iTunes-Store zu beziehen sind, werden diese “in die Wolke” überspielt.

Weißwäsche für “geborgte” Musik

Das Bonusfeature: Nicht nur Titel, die man zuvor bei iTunes gekauft hat, sondern auch selbst gerippte Songs von CDs werden “gematcht” – und ebenso MP3-Dateien, die man aus zweifelhaften Online-Quellen gratis bezogen hat. Eine Einschränkung gibt es: Es werden “nur” 25.000 Titel auf dem iCloud-Konto  gespeichert (die im iTunes Store gekauften Stücke werden aber nicht mitgerechnet).

Noch ein Vorteil: Alle Songs können mit 256 Kbps und ohne DRM-Schutz von der iCloud wieder heruntergeladen und gespeichert werden. Auch dann, wenn die Original-MP3 auf dem eigenen Rechner ursprünglich in schlechterer Qualität mit beispielsweise nur 128 Kbps gespeichert war.

Europa muss auf iTunes Match warten

Mit einem iTunes-Match-Abo muss man seine Musiksammlung also nicht mehr vom PC aufs iPhone oder iPad überspielen, sondern ruft die Songs einfach via iCloud als Stream nach Bedarf ab. Voraussetzung ist natürlich ein W-Lan oder 3G -Zugang.

iTunes Match gibt es, wie in der Einleitung erwähnt, vorläufig aber nur in den USA bzw. für Konten im US iTunes Store. Wann das Service auch in anderen Ländern freigeschaltet wird, ist noch unklar. Der Starttermin für Europa und andere Märkte hängt wohl auch vom Verlauf der  Lizenzverhandlungen zwischen Apple und der Musikindustrie ab.

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Apple: Arbeiten an endgültiger Lösung des Akku-Problems

iPhone Akku

Bild: applezeit.com

Das iOS Update hat für einige User nicht die erhoffte Verbesserung des schwachen Akkus gebracht. Wir arbeiten daran, sagt Apple.

Wie berichtet, hat Apple am Donnerstag die iOS Version 5.0.1 veröffentlicht.

Die neue Version sollte u.a. die miserable Akkuleistung beheben, über die sich vor allem Käufer des neuen iPhone 4S in den letzten Wochen beschwert hatten.

Bei einem Großteil der betroffenen User scheint sich die Batterieleistung nach dem Update tatsächlich verbessert zu haben.

Aber nicht bei allen. Auch am Tag nach dem Update melden sich im Apple-Forum und anderen Plattformen noch immer Nutzer, deren Akku weiterhin im Rekordtempo abbaut.

Apple scheint sich dessen bewusst zu sein und stellte am Freitag gegenüber dem Online-Medium allthingsd.com fest: “Das aktuelle iOS Software Update hat viele der Batterieprobleme gelöst, die einige Kunden mit ihrem iOS 5 Geräten festgestellt haben. Wir untersuchen weiterhin einige wenige verbleibende Probleme.”

Die iOS Version 5.0.2 scheint also bereits in Arbeit zu sein. Und wird hoffentlich in Kürze auch die restlichen User von ihrem Leiden mit dem schwachen iPhone-Akku erlösen.

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Die etwas andere Mitarbeiter-Fibel

Wie werden die Mitarbeiter in den Apple Stores für den Kundenservice ausgebildet? Mit Beats & Rhymes:

Apple Music Video from Kyle on Vimeo.

(via macrumors.com)

Update: Offenbar war man bei Apple “not amused” über das Video. Der Clip wurde mittlerweile von der Vimeo-Plattform entfernt.

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Apple veröffentlicht iOS 5.0.1

iOS 501

Bild: applezeit.com

Apple hat am Donnerstag das bereits angekündigte iOS-Update in der Version 5.0.1 veröffentlicht.

Das Update war vor allem von iPhone 4S Benutzern sehnsüchtig erwartet worden, die sich mit der schwachen Akkuleistung ihres iPhone herumärgern mussten.*

Das Problem soll mit dem iOS-Update behoben werden, verspricht Apple. Besitzer der ersten iPad-Generation dürfen sich außerdem über neue zusätzliche Multitasking-Gesten mit vier bzw. fünf Fingern freuen, die bisher dem iPad 2 vorbehalten waren (Aktivierung: “Einstellungen – Allgemein – Multitasking-Bedienung”).

Apple listet folgende Verbesserungen auf:

  • Behebung von “Bugs”, die sich auf die Batterielaufzeit ausgewirkt haben
  • Zusätztliche Multitasking-Gesten für das original iPad
  • Behebung von Problemen mit Dokumenten in iCloud
  • Verbesserte Spracherkennung für australische Benutzer bei der Diktierfunktion

Wie kommt man zum neuen iOS Update? Entweder iPhone oder iPad an den Rechner anschließen und via iTunes herunterladen.

Oder, wenn man auf seinem iGerät bereits iOS 5.0 installiert hat, einfach auf “Einstellungen – Allgemein – Softwareaktualisierung” gehen und direkt auf das Gerät laden.

*Update: Das Problem mit dem schwächelnden Akku beim iPhone 4S haben die Apple-Techniker offenbar noch immer nicht zur Gänze im Griff. Auf verschiedenen Foren berichten User, dass sich die iPhone-Batterie trotz Software-Update noch immer viel zu schnell leert.

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Bericht: Apple kürzt iPhone-Produktion

iPhone 4S Duo

Bild: Apple

Gibt es Probleme bei der Herstellung oder verkauft sich das iPhone 4S nach dem ersten Trubel schlechter als erwartet?

Die Branchenplattform DigiTimes berichtet jedenfalls, dass Apple die Hersteller von iPhone-Komponenten aufgefordert habe, einen Teil der noch für heuer geplanten Lieferungen auf Beginn des nächsten Jahres zu verschieben.

Apple werde in diesem Quartal um 10 bis 15 Prozent weniger iPhones aber auch iPads ausliefern, als ursprünglich geplant, behauptet DigiTimes unter Berufung auf einen Bericht der chinesischsprachigen Commercial Times.

Der Bericht spekuliert, dass schlechter als erwartete Verkaufszahlen kombiniert mit Produktionsproblemen bei einzelnen Komponenten der Grund für die Reduzierung seien.

Beim Start des iPhone 4S meldete Apple jedenfalls neue Rekordzahlen: Innerhalb der ersten drei Tage nach dem Verkaufsbeginn in den USA und fünf anderen Ländern waren 4 Mio. iPhones verkauft worden.

In einigen asiatischen Ländern, wo der Verkauf diesen Freitag beginnt, soll es ebenfalls Rekordvorbestellungen bei den einzelnen Carriern gegeben haben. Aktuell beträgt die Versanddauer für ein im Apple Online Store bestelltes iPhone 4S ein bis zwei Wochen.

Verschiedene Analysten widersprachen am Mittwoch dem DigiTimes-Bericht: Laut ihren eigenen Informanten verkaufe sich das iPhone rund um den Globus weiterhin stark.

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Aus für mobilen Flash Player

Flash

Bild: applezeit.com

 

Adobe stellt die Entwicklung des Flash Plugin für mobile Plattformen ein. zdnet.com zitiert aus einer internen E-Mail von Adobe:

“Unsere zukünftige Arbeit mit Flash auf mobilen Geräten konzentriert sich darauf, Flash-Entwicklern die Möglichkeit zu geben, native Apps mit Adobe Air für alle wichtigen App Stores umzuwandeln. Wir werden den Flash Player nicht weiter für Browser auf mobilen Geräten, OS Versionen oder Gerätekonfigurationen anpassen. (…) Wir werden die aktuelle Android Version und die PlayBook Konfiguration weiterhin mit kritischen Bug-Fixes und Sicherheits-Updates unterstützen.”

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Wir haben zuerst das falsche Smartphone kopiert

Google-Schmidt sagt also, Android war vor dem iPhone da. Weshalb der Vorwurf von Steve Jobs, dass Google & Partner das iPhone kopiert hätten, völlig ins Leere gehe.

Stimmt, Android gibt es seit 2003. Anfang 2005 wurde Android von Google gekauft. Apple hat in der zweiten Jahreshälfte 2005 mit der Entwicklung des iPhone begonnen (steht so auch in der Steve Jobs Biographie von Walter Isaacson).

Wie hat nun der erste Prototyp des Google/Android Smartphone ausgesehen? Hatte es ein Display über die ganze Vorderseite des Handys, aber keine Tastatur. Und die Menüführung erfolgte rein über Fingerberührung auf dem Display?

Oder hatte das Ganze doch mehr Ähnlichkeit mit einem großen fetten BlackBerry mit kleinem Display und ungefähr 70 Knöpfen?

Android Prototyp

Bild: gizmodo.com

 

Und warum hat Google Ende 2007 (nach dem Start des iPhone) das Android OS noch auf einem BlackBerry-Klon präsentiert?

Weil man drei weitere Jahre benötigte, um das original Android OS komplett für Multitouch-Eingabe umzuschreiben und ein iPhone nachzubauen, um es dann schließlich – mit einem HTC Sticker versehen – Anfang 2010 auf den Markt zu bringen?

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Entwickler: Sicherheitslücke im iPhone

iPhone 4S White

Bild: Apple

Eine Sicherheitslücke im iOS könnte Hackern mittels einer manipulierten App den unerlaubten Zugriff auf Daten auf dem iPhone oder iPad eines Users ermöglichen.

Sagt zumindest der Programmierer Charlie Miller, der bereits öfter mit der Aufdeckung von Sicherheitslücken im Mac OS oder auf dem iPhone für Schlagzeilen gesorgt hat.

Trotz des bekannt rigiden Kontrollprozesses durch Apple sei es ihm gelungen, im App Store eine Anwendung mit Schadsoftware zu veröffentlichen. Startet der User die App auf seinem iPhone oder iPad, verbindet sich diese ohne sein Wissen mit einem Server und überträgt sensible Daten wie Kontakte oder Bilder.

Miller sagte  gegenüber Reuters, er habe Apple über die Sicherheitslücke informiert. “Sie sind dabei, sie zu schließen”, so Miller. Wie die Schadsoftware funktioniert, demonstriert der Entwickler auch auf einem Youtube-Video.

Apple wollte laut Reuters zu den Behauptungen keine Stellung nehmen. Das Programm wurde jedoch bereits aus dem App Store entfernt, aber auch das Entwicklerkonto von Miller gesperrt.

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Wir lehnen dieses Komma entschieden ab


Komma

Bild: applezeit.com

 

Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Apples Anwälte in Beantwortung einer Klageschrift von HTC:

“Apple bestreitet, dass sein korrekter Name Apple, Inc. ist. Der richtige Name des Antragsgegners ist Apple Inc.”

(via Foss Patents)

 

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iPhone 4S vs. Galaxy Nexus: Ein Vergleich in Zahlen

Für das iPhone 4S stehen die Türen auf dem europäischen Markt seit kurzem offen. Auf das Galaxy Nexus muss man leider noch bis Mitte/Ende November warten.

Was aber nicht heißt, dass man die Topmodelle beider Smartphone-OS-Welten nicht schon jetzt vergleichen kann – zumindest auf dem Papier. Viele Smartphone-Fans stehen jetzt nämlich vor einer großen Entscheidung: “Welches Handy wünsche ich mir/kaufe ich mir zu Weihnachten!?”

Schauen wir uns die wichtigsten Specs der beiden Modelle genauer an:

iPhone 4S vs. Galaxy Nexus

Tabelle: applezeit.com

 

Das sind also so ziemlich die wichtigsten Eigenschaften. Und jetzt?  Jetzt muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist. Brauche ich eine Spracherkennungsassistentin?  Oder ist es mir wichtiger, 512 MB mehr RAM zu haben?

Was man derzeit noch nicht kennt, ist die Akku-Leistung des Galaxy Nexus. Samsung hat sich dazu bisher ausgeschwiegen.

Andererseit ist Siri nicht die Wunderassistentin, auf die wir unser Leben lang gewartet haben. Sie   hat nämlich ein leichtes Hörproblem – sprich, Sie versteht nicht alles, was man ihr sagt. Aber reden kann sie Klasse!

Nun liegt die Entscheidung bei euch. Mich würde interessieren, für welches der beiden Geräte ihr euer Geld ausgeben würdet?

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Handy-Markt: Apple sackt Hälfte aller Gewinne ein

Die Android-Plattform mag zwar die Dominanz auf dem Smartphone-Markt ausbauen, das meiste Geld unter allen Handy-Herstellern streift aber weiterhin Apple ein. Darauf lassen zwei am Freitag veröffentlichte Marktanalysen schließen.

In der im Forbes Magazin präsentierten Studie schätzt der Marktforscher Canacord Genuity, dass Apple mit dem iPhone im dritten Quartal 52% des Gesamtgewinns der Handset-Industrie für sich verbuchen konnte. Das bei einem Anteil von etwas mehr als 4 Prozent am weltweiten Handymarkt und einem bereits über ein Jahr alten iPhone 4.

Samsung, das Feature Phones und Smartphones kombiniert fünf Mal mehr Geräte verkauft als Apple, konnte im letzten Quartal 29% der Industriegewinne beanspruchen.

Weit schlimmer präsentiert sich die Lage für Marktführer Nokia: Obwohl das finnische Unternehmen im letzten Quartal weltweit über 100 Mio. Handys abgesetzt hat, blieben unter dem Strich nur 4% der Gewinne übrig. HTC (9%), Blackberry-Hersteller RIM (7%) und Sony Ericcson (1%) teilen sich den Rest vom Kuchen.

US-Markt: Android wächst weiter, Apple iOS stabil

Ebenfalls am Freitag veröffentlichte der Marktforscher comScore seine aktuellsten Zahlen über den Handy-Markt in den USA. Auch da zeigt sich, dass der verzögerte Start des iPhone 4S im 3. Quartal keine negativen Auswirkungen auf Apples Marktanteil unter den Handset-Herstellern hatte.

Handy-Markt USA

Bild: comScore

 

Demnach ist das Unternehmen mit dem iPhone 4 und dem iPhone 3 GS um 1,3 Prozentpunkte gewachsen und bleibt mit 10,2% Marktanteil der viertgrößte Handset-Hersteller in den USA. Samsung liegt mit 25,3% weiter an der Spitze vor LG mit 20,6%.

Untersucht wurde in der comScore-Studie auch der reine Smartphone-Markt in den USA, aufgeschlüsselt nach Betriebssystemen.

Hier konnte das Android OS im dritten Quartal um weitere 4,6 Prozentpunkte wachsen und hält nun bei 44,8% Marktanteil. Apples iOS verzeichnete ein leichtes Wachstum von 0,8 Prozenpunkten auf nunmehr 27,4%. BlackBerry/RIM fiel unter die 20%-Marke und liegt derzeit bei 18,9%.

Währenddessen kommt Microsoft mit dem Windows Phone System offenbar nicht vom Fleck. Lag man im 2. Quartal noch bei 5,8% Marktanteil, sind es drei Monate später nur noch 5,6%.

Smartphone-Markt USA

Bild: comScore

 

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Apple eröffnet renovierten Glaswürfel

Apples 2006 erbauter Glaskubus in der Fifth Avenue in New York präsentiert sich seit Freitag in neuem Glanz.

Der Flag Ship Store war die letzten Monate von einem Baugerüst verhüllt gewesen. Der Grund: Die aus 90 Glasplatten errichteten Seiten des Würfels wurden abmontiert, stattdessen besteht die Fassade jetzt nur noch aus 15 riesigen Scheiben. Weitgehend verschwunden sind auch die metallenen Elemente, die die alten Glasteile miteinander verbanden.

Der rund 6 Mio. Dollar teure Umbau war eine der letzten wichtigen Entscheidungen des Anfang Oktober verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs gewesen.

Die Herstellung der riesigen Glasflächen erforderte eine völlig neue Produktionstechnik. In der kürzlich erschienen Steve Jobs Biographie von Walter Isaacson erzählt Apples ehemaliger Verkaufschef Ron Johnson, dass er von der Änderung nicht begeistert war. Seiner Ansicht nach sahen die 18 Flächen pro Seite besser aus.

Apple Store Fifth Ave

Bild: Apple / macrumors.com

 

Die Proportionen würden mit den steinernden Säulen des hinter dem Glaskubus stehenden GM Gebäudes “magisch” harmonieren. “Es glitzert wie eine Schmuckschachtel”, so Johnson damals. “Ich glaube, es wäre ein Fehler, wenn das Glas zu transparent wird.”

Er habe versucht, Jobs von der Änderung abzubringen, aber ohne Erfolg. “Wenn Technologie etwas Neues ermöglicht, will er es nutzen”, wird Johnson in dem Buch zitiert.

“Plus, für Steve ist  weniger immer mehr, einfach ist immer besser. Wenn du also einen Glaswürfel mit weniger Elementen bauen kannst, ist es besser, einfacher und es ist an der Spitze der Technologie. Da will Steve immer sein, in beidem, seinen Produkten und seinen Stores.”

Bleibt wohl noch die Frage, wie viele Vögel täglich gegen die neue fast unsichtbare Glasfassade donnern werden.

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Neue (alte) iPad 3 Gerüchte

iPad 3

Bild: applezeit.com

In der Apple Gerüchteküche war es zum Thema iPad 3 zuletzt ja recht still geworden.

Die vor allem in der ersten Jahreshälfte blühenden Spekulationen, dass neben dem iPad 2 heuer noch ein zusätzliches Modell mit so genanntem “Retina”-Display erscheinen könnte, waren über die Sommermonate abgeflaut.

Nun nimmt das iPad-Gerüchtekarussell aber frische Fahrt auf. Die taiwanesische Branchenplattform Digitimes erfreute uns diese Woche gleich mit zwei Meldungen über Apples Tablet-Pläne – die sich allerdings einigermaßen widersprechen.

Zunächst berichtete DigiTimes, dass bereits die Einzelteile für die Produktion nicht nur für eines, sondern sogar für zwei iPad-Modelle produziert würden. Bis Jahresende soll das Inventar für die “neue iPad-Generation” rund 2 Mio. Stück erreichen.

Altes Gerücht, frisch aufgekocht: iPad 3 mit Retina-Display

Die neue Generation soll dünner als das iPad 2 werden und – hier kommt wieder das sagenumwobene Retina-Display ins Spiel – mit einem Bildschirmauflösung von 2048×1536 Pixel ausgeliefert werden. Apple haben bei seinen Zulieferern zwei Modelle unter den Codenamen J1 und J2 zur Entwicklung in Auftrag gegeben.

In einem zweiten Bericht heißt es dann jedoch, dass im März 2012 zunächst nur ein kleines Upgrade zum iPad 2 erscheinen soll. Das rundum erneuerte iPad (3) sei erst für das 3. Quartal des nächsten Jahres geplant.

iPad 3 déjà vu:

Wem das nun alles irgendwie bekannt vorkommt, dann wohl deshalb, weil exakt dieser Gerüchtekreislauf, wie in der Einleitung erwähnt, auch schon in den ersten Monaten dieses Jahres durchexerziert wurde. Apples im März 2011 erschienenes iPad 2 sei nur ein Zwischenmodell, im Herbst werde dann das ganz neue iPad kommen, hieß es im Frühjahr aus verschiedenen Zuliefererquellen.

Nun ist es fast Mitte November, das iPad 2 erfreut sich toller Verkaufszahlen und vom iPad 3 gibt es weit und breit keine Spur. In diesem Sinne also: Abwarten und Tee trinken.

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Keine Kopie: Apple verliert Prozess gegen “Pad”-Hersteller

Apple klagt Samsung, Samsung klagt Apple, HTC wird von Apple geklagt und revanchiert sich mit einer Gegenklage.

Über diese und andere Gerichtsscharmützel rund um den Globus zwischen den Big Playern der Elektronikbranche wurde das interessierte Publikum in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig informiert.

Wenig Beachtung fand im Vergleich dazu ein weiterer Streit, den Apple seit letztem Jahr in Spanien gerichtlich ausgefochten hatte. Nuevas Tecnologías, ein im Rest der Welt wenig bekannter Hersteller aus Valencia, wollte im Herbst letzten Jahres ein Android-Tablet herausbringen.

Prompt folgte eine Klage von Apple, weil das Design des n-kt Pad, so der Name des Tablets, eine Kopie des iPad sei. Also der gleiche Vorwurf, den Apple auch gegen Samsung wegen des Galaxy Tab erhoben hatte und damit vor deutschen und australischen Gerichten ein Verkaufsverbot gegen das Samsung-Tablet erreichen konnte.

Im Fall der Mini-Firma aus Valencia gab es zunächst auch eine Verkaufssperre für das nt-k Pad, berichtet das Foss Patents Blog. Nun sprach das zuständige spanische Gericht aber das endgültige Urteil – und Apple musste eine Schlappe einstecken.

Nicht nur darf das n-kt, das wohl nur zufällig auch ein “Pad” im Namen hat, verkauft werden, der Hersteller drehte nun auch den Spieß um und reichte seinerseits eine Kartellklage gegen Apple ein. Zudem verlangen die Spanier eine Entschädigung für finanzielle Schäden und entgangene Gewinne durch die Importsperre sowie eine Kompensation für erlittenes “moralisches Leid”.

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Apple bestätigt Akku-Problem

Batteriezeit

Bild: Apple

Apple hat am Montag offiziell eingestanden, dass es seit der Veröffentlichung von iOS 5 bei einigen Usern zu Problemen mit der Batterielaufzeit kommt.

“Eine kleine Zahl von Kunden hat berichtet, dass es auf iOS 5 Geräten eine geringere Batterielaufzeit gibt, als erwartet”, so ein Statement von Apple gegenüber der Plattform AllthingsD.

“Wir haben ein paar Bugs gefunden, die sich auf die Akkudauer auswirken und wir werden in den nächsten Wochen ein Software Update veröffentlichen, das den Fehler behebt”, heißt es in der kurzen Stellungnahme.

Apple schreibt in seinem Statement von “iOS 5 Geräten”, woraus man schließen könnte, dass nicht nur das neue iPhone 4S sondern auch iPads oder iPhone 4 Modelle von dem Problem betroffen sind. Tatsächlich berichten in den meisten Apple-Foren aber hauptsächlich Käufer des vor drei Wochen veröffentlichten iPhone 4S von schlechten Batterieleistungen.

Über die konkrete Ursache der verkürzten Akkudauer schweigt man sich bei Apple aus. Betroffene User berichten unter anderem, dass sie eine Verbesserung des Akkus bemerkt hätten, nachdem sie die automatische Zeitzonenerkennung in den Settings abgeschaltet haben.